Horb a. N.

Am Ende sind fast alle pitschnass

von Marion Tischbein

Zu Spiel und Spaß am Wasserturm mit einer Besichtigung des Turms hatten im Rahmen des Ferienprogramms der Nordstetter Vereine am Mittwochnachmittag der Ortschaftsrat, die Ortschaftsverwaltung und der Förderverein Schloss eingeladen.

Horb-Nordstetten. Pünktlich zu Beginn um 14 Uhr machte Petrus erst einmal einen Strich durch die Rechnung. Bei wolkenbruchartigem Regen zogen sich alle ins Zelt zurück. Klar war auch, dass man bei Gewitter nicht auf den Turm steigen konnte. Da hieß es abwarten und improvisieren.

Von 16 Kindern, die sich angemeldet hatten, waren neun gekommen. Sie waren nicht nur aus Nordstetten sondern auch aus Altheim, Isenburg und Talheim. Die anderen hatten wegen des Unwetters abgesagt.

Die gute Laune ließ man sich aber nicht verderben. Wassermeister Uwe Vögele erzählte den Kindern zunächst etwas über den Wasserturm und die Wasserversorgung. Es wurde Musik gespielt, und die Kinder machten sich über den Korb mit Süßigkeiten her. Mit Verspätung konnte es aber dann doch noch losgehen.

Der Regen hatte schließlich aufgehört, und die Sonne kam wieder hervor. In zwei Gruppen stiegen die Kinder mit Wassermeister Vögele die 180 Stufen zur Plattform in 35 Meter Höhe hinauf und winkten und riefen fröhlich von oben herunter. Vom Turm hatten sie eine herrliche Rundumsicht.

Wer gut aufgepasst hatte, hatte dann auch kein Problem mit der Beantwortung der Quizfragen zum Thema Wasserturm und Nordstetten. Wie hoch ist der Turm? Wie viele Stufen sind es bis zur Plattform und welche Ortschaften kann man von oben sehen? Organisiert hatte den Nachmittag die Familie Noll. Tochter Marisa, gelernte Kindheitspädagogin, hatte einige lustige Spiele vorbereitet.

Da konnten sich die Kinder zum Beispiel beim Torwandschießen versuchen. Zur Stärkung gab es Grillwurst und reichlich Getränke.

Das Größte bei der Hitze waren die Wasserspiele. Da tobten sich alle fröhlich aus. Zum Beispiel musste Wasser mittels eines Schwamms von einem Eimer zum anderen transportiert werden. Hoch her ging es danach bei der Wasserbombenschlacht. Einige bewaffneten sich am Ende sogar mit Eimern, um die anderen nass zu machen. Da war keiner mehr sicher, und schließlich waren fast alle, Betreuer und Kinder, nass und alle hatten einen Riesenspaß an diesem Nachmittag. Jedes Kind bekam noch ein Geschenk vom Wassermeister und durfte als Erinnerung an diesen fröhlichen Nachmittag ein Gruppenfoto mit nach Hause nehmen.