Horb a. N.

Abwechslungsreiche Zick-Zack-Tour zur Ruine Albeck

von Schwarzwälder Bote

Horb. Die Teilnehmer der Ortsgruppe Horb machten sich am vergangenen Sonntag mit der Bahn auf nach Sulz. Dort erwartete man die aus Überlingen anreisende Ortsgruppe des Schwarzwaldvereins.

Auf dem Bahnhof-Vorplatz wurden alle Teilnehmer auf das Herzlichste vom Horber und Überlinger Vorstand begrüßt. Nach kurzer Erklärung und Ablauf der Wanderung setzte sich die aus 49 Wanderinnen und Wanderern bestehende Gruppe in Bewegung.

Der erste Anstieg begann in der Allmandstraße. In Reihe ging man die Treppen und Wege an. Eine kurze Trinkpause wurde am Römerkeller eingelegt. Im weiteren Verlauf ging es entlang des Wohngebiets Kastell.

Die Wege des Jubiläumswegs sind außerhalb des Wohngebiets Natur belassen und werden nur wo es nötig ist durch Stufen gesichert. Durch diesen weichen natürlichen Untergrund ist es für Wanderer sehr angenehm zu gehen. Bei oder nach einem Regen können sich manche Abstiege zu Rutschpartien verwandeln.

Da die Bäume und Büsche noch nicht richtig ausgeschlagen haben, konnte man ständig einen Ausblick über Sulz erfassen.

So wurde die Ruine Albeck frühzeitig gesichtet und täuschte, da auf gleicher Höhe, eine einfache Tour vor. Nach einem Zick-Zack-Abstieg erreichte man das Hasensteigle, hier ging es über Treppen weiter ins Tal. Nun war wieder ein Anstieg fällig, denn man wollte ja zu Ruine Albeck kommen.

Auf Waldwegen, die teilweise von Bäumen versperrt wurden, ging es ständig bergauf. Das alles lies die gute Laune der Wanderer nicht verdrießen.

Von den Überlinger Wanderfreunde hörte man viel Lob für den schönen abwechslungsreichen Wanderweg. Auf der Ruine Albeck wurde eine längere Pause eingelegt, um den Gästen auch die Besichtigung der Ruine zu Ermöglichen. Auf einem großzügigen Zick-Zack-Weg ging es abwärts ins Tal.

Nach dem Mittagsessen war noch Zeit, um sich in Sulz umzuschauen. Um 16 Uhr traf man am Bahnhof ein und man verabschiedete sich mit dem Versprechen gemeinsame Wanderung auch in Zukunft durchzuführen. In 10-minütigem Abständen fuhr jede Gruppe in ihren Heimatort zurück. "Es war ein schöner, erfahrungsreicher Tag", lautete das Fazit.