Hofstetten

Zwei Teams auf Augenhöhe

von Werner Bauer

Zum Jahresabschluss der Landesliga empfängt der Sportclub Hofstetten die Oberliga-Reserve des SV Oberachern im Waldsee-Stadion.

SC Hofstetten – SV Oberachern II (Samstag, 15.30 Uhr/Waldsee-Stadion). SC-Trainer Martin Leukel und sein Team freuen sich auf die Winterpause, denn die Kinzigtäler, die nach den letzten beiden Unentschieden auf Rang vier der Liga abgerutscht sind, müssen schon seit Wochen experimentieren. Sechs verletzte Spieler galt es zu ersetzen und trotzdem hatt der SC Kontakt nach ganz oben gehalten.

Wenn gegen den SV Oberachern II zum Abschluss ein "Dreier" gelingen würde, wäre die Saison perfekt und der Verbandsliga-Absteiger könnte mit neuem Elan und hoffentlich gesunden Spielern das Jahr 2019 angehen.

Positive Vorrunden-Bilanz

Die Bilanz für die Vorrunde fällt äußerst positiv aus, es reicht, wenn der Sportclub die Rückrunde im nächsten Jahr rockt. Die Gäste gehören zu den Spitzenmannschaften der Liga und rangieren derzeit einen Platz hinter dem SC Hofstetten. Zehn Siege kann der SVO vorweisen, wobei auffällt, dass Oberachern in dieser Runde noch nicht ein einziges Mal unentschieden gespielt hat. Oberachern II hat mit 29:24 Treffer das identische Torverhältnis zum Sportclub.

In der Vorrundenbegegnung hatte der Verbandsligaabsteiger in Oberachern mit 3:2 gewonnen. Es war ein tolles Spiel, das fast noch gekippt wäre, denn Hofstetten lag schon klar mit 3:0 vorne. SC-Flüchtigkeitsfehler verhalfen dem SVO damals zur Ergebniskorrektur.

Im heimischen Waldsee-Stadion möchte der Sportclub nochmals alles in die Waagschale werfen, um für das Jahr 2019 einen glänzende Ausgangsposition zu schaffen. Oberachern II besiegte am letzten Spieltag den FV Schutterwald mit 1:0, was für die gute Moral der Truppe spricht. Doch auch im Team von Martin Leukel stimmt es. Die Zuschauer dürfen sich auf jeden Fall auf ein interessantes Spiel freuen, denn der SVO wird in Hofstetten offensiv agieren.

Das Hofstetter Trainergespann Martin Leukel und Michael Singler wird sich aber etwas einfallen lassen, um dagegen zu halten.

Personell sieht es nach wie vor nicht rosig in Hofstetten aus. Jakob Schätzle, der in Loffenau zu einem Kurzeinsatz nach fast zwei Monaten Verletzungspause kam, ist beruflich verhindert. Jonas Krämer (Grippe) will es wieder versuchen, um seiner Elf zu helfen. Für den Sportclub wäre ein "Dreier" ungemein wichtig. Für einen Erfolg werden die SCH-Spieler wieder an ihre Grenzen gehen.