Hofstetten

Schwachstellen des Gegners ausnutzen

von Schwarzwälder Bote

(lh). Vor einem äußerst wichtigen Auswärtskampf steht heute der KSV Hofstetten. Der KSV muss beim akut abstiegsgefährdeten AV Sulgen antreten. Kampfbeginn in der Festhalle Sulgen ist um 20.30 Uhr.

Spätestens nach der bitteren 14:15-Heimniederlage gegen den SRC Viernheim am vergangenen Wochenende läuten auch bei den Kinzigtal-Ringern zumindest leise die Abstiegsglocken, die Staffel des Trainergespanns Manuel Krämer und Mario Allgaier hat aktuell nur noch drei Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz.

KSV steht unter erheblichem Druck

Da jedoch die Tabellennachbarn WKG Weitenau-Wieslet und AB Aichhalden an diesem Samstag punkten können, würde sich die Situation für den KSV Hofstetten bei einer Niederlage in Sulgen drastisch verschlechtern. Mit der gleichen Aufstellung wie gegen Viernheim haben die KSV-Ringer aber gute Chancen, im Schramberger Stadtteil zu bestehen. Vor allem gilt es, die Schwachstellen der Gastgeber, wie das Schwergewicht und die Klassen bis 61 Kilogramm und bis 80 Kilogramm konsequent mit vier Zählern auszunutzen.

Vor Schlüsselkämpfen stehen Hasan Mehmet gegen Shota Glonti (- 57 Kilogramm), und Julian Neumaier gegen Andreas Miekeley (- 98 Kilogramm). Aber auch auf diejenigen Ringer, bei denen Niederlagen einzukalkulieren sind, wird es darauf ankommen, den jeder weniger abgegebene Teampunkt kann am Ende den Ausschlag geben.

Auf Markus Neumaier könnte es ankommen

Möglicherweise wird auf KSV-Schlussringer Markus Neumaier die gleich schwere Aufgabe zukommen wie gegen den SRC Viernheim, wo er seinen Anhang zumindest vom Sieg gegen die Südhessen ein paar Minuten träumen ließ. Gegen Fabio Herzog hat er sich eine Revanche für die knappe 6:7-Niederlage im Vorkampf vorgenommen.

Die zweite Mannschaft des KSV Hofstetten muss am Samstag beim KSV Appenweier II, der im Vorkampf mit 28:10 geschlagen wurde, antreten. Kampfbeginn in der KSV-Halle ist um 18.30 Uhr.