Hofstetten

Ein ausgeglichenes Duell wird erwartet

von Schwarzwälder Bote

(lh). Der KSV Hofstetten schließt die Vorrunde heute Abend mit einem Auswärtskampf beim KSV Tennenbronn ab. Die Chancen, dort etwas Zählbares mitzunehmen, stehen 50:50.

Es ist schon einige Jahre her, als sich die beiden Kontrahenten in Verbandskämpfen gegenüberstanden. Genauer gesagt, fünf Jahre. Damals verlor der KSV Hofstetten in Tennenbronn in einem packenden Duell mit 17:19 und revanchierte sich im Rückkampf im Kinzigtal mit einem 20:13-Sieg . Allerdings tat die Niederlage den Tennenbronnern nicht mehr weh, da sie bereits als Südbadischer Oberligameister und Regionalliga-Aufsteiger nach Hofstetten angereist waren. Von den damaligen Athleten sind mit Florian Wölfle und Markus Neumaier (Hofstetten) sowie Fabian Reiner und Luca Lehmann (Tennenbronn) nur jeweils zwei Ringer heute noch aktiv, weshalb die Karten völlig neu gemischt werden. Und auch die Ausgangslage ist eine andere. Sowohl die Gastgeber von der Schiltach, wie auch Hofstetten tummeln sich in der Regionalliga Baden-Württemberg im Mittelfeld, mit derzeit sicherem Abstand zu den Abstiegsplätzen. Weil jedoch die Saison noch lang ist, hat niemand etwas zu verschenken. Für beide Teams besteht Luft nach oben, weshalb die zu vergebenden Punkte nicht unattraktiv sind. Die Brenn-Staffel ist nicht einfach einzuschätzen. Einerseits bezwangen sie den Titelfavoriten ASV Schorndorf mit 18:17, stolperten aber bei Abstiegskandidat WKG Weitenau-Wieslet mit 14:15. Sie haben also auch ihre Schwachstellen, die es für das KSV-Trainertrio zu finden bedarf. Spannende Duelle dürfen die Ringsportfans zwischen Hofstettens Julian Neumaier und Dimitar Kumchev, Hofstettens Dominik Wölfle und Matteo Lehmann, KSV-Ringer Markus Neumaier und Luca Lehmann, KSV-Athlet Florian Wölfle gegen Timo-Marcel Nagel sowie Hofstettens Ion Pislaru gegen Miroslav Geshev freuen. Kampfbeginn in der Sporthalle Tennenbronn ist um 21 Uhr.

Die zweite Mannschaft des KSV Hofstetten muss am Samstag im Elsass bei SA Gries antreten, Anpfiff ist um 20 Uhr. Die Paarung gilt als offen, mit leichten Vorteilen für die Gäste.

Der KSV Hofstetten III gibt seine Visitenkarte um 19 Uhr bei der RG Waldkirch-Kollnau II ab.