Hochschwarzwald

Pferdeschänder schlägt erneut zu

von (dpa)

Staufen/Freiburg - Nach einem erneuten Übergriff auf ein Pferd im Raum Freiburg erhöht die Polizei den Druck auf den unbekannten Täter. Die Ermittlungen der Sonderkommission "Koppel" sowie die Überwachung von Pferdekoppeln und Wiesen werden ausgeweitet, teilte die Polizei am Dienstag mit.

Die Ermittler riefen Pferdebesitzer zu erhöhter Vorsicht auf. Sie sollten Nachtwachen organisieren, die Ställe und Koppeln verstärkt kontrollieren. Die Serie hatte Mitte August begonnen, insgesamt wurden bereits sieben Tiere Opfer des Gewalttäters. Der jüngste Fall hatte sich in der Nacht zum Montag in Staufen (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) ereignet. Der Unbekannte hatte in diesem Fall eine Pony-Stute im Genitalbereich verletzt.

Eine heiße Spur gebe es nicht, sagte ein Polizeisprecher. Die Ermittler seien auf die Hilfe der Bevölkerung angewiesen. Für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, stehen 3500 Euro Belohnung bereit. Die Polizei geht von einem sexuellen Motiv des Täters aus, alle Opfer sind Stuten. Eines der Tiere war so schwer verletzt worden, dass es eingeschläfert werden musste.