Hechingen

Villa Silberburg statt Tiefgarage

von Schwarzwälder Bote

Hechingen. In einem Treffen diskutierten die Fürstengartenfreunde die neuesten Vorschläge in der "unendlichen Parkplatz-Such-Geschichte", über die diesen Donnerstag im Gemeinderat entschieden werden soll.

Hinsichtlich der verbreiteten Forderung, in diesem Bereich weitere Parkplätze zu schaffen, wurde nochmals auf die von dritter Seite vorgeschlagene Einrichtung von Schrägparkplätzen entlang der Heilig-Kreuz-Straße sowie auf das unweit vorhandene, noch erweiterbare Parkplatzangebot an der Lichtenau hingewiesen. Die schon vor vielen Jahren sehr kontrovers diskutierte und dann "in der Versenkung verschwundene" Tiefgarage würde zwar nach ihrer Fertigstellung selbst kaum in Erscheinung treten. Es sei die lange Bauphase, die Park und Villa Eugenia nicht gut tue.

Wie sich zudem eine tiefe Baugrube auf den Wasserhaushalt und damit auf den Baumbestand des Fürstengartens, und wie sich die Abgasemissionen einer Tiefgarage auf den Park und den nahen Kinderspielplatz auswirkten, sah man als klärungsbedürftig an. Sollte die kostenintensive Planung tatsächlich realisiert werden, müssten jedenfalls als Kompensation die oberirdischen Parkplätze wegfallen. So könnte laut den Gesprächsteilnehmern die unterbrochene Verbindung zum Museum wieder hergestellt werden.

Ein Teilnehmer merkte an, dass es für den Fürstengarten besser sei, den Millionenbetrag in den Erwerb der Villa Silberburg samt großem Parkgelände sowie in die Orangerie zu investieren. Dem habe niemand widersprechen wollen.