Handball

HBW startet in Schlussphase der Saison

von Ulrich Mußler

Neun Partien stehen für den Handball-Zweitligisten HBW Balingen-Weilstetten in dieser Saison noch auf dem Programm. Der Endspurt beginnt am Donnerstagabend mit dem Auswärtsspiel beim EHV Aue (19 Uhr, Erzgebirgshalle Lößnitz).

Mit dem 26:24-Heimsieg über Erstliga-Absteiger TuS N-Lübbecke hat der HBW vor knapp zwei Wochen einen weiteren Schritt in Richtung 1. Liga gemacht. Doch um am Ende der Spielzeit tatsächlich die Rückkehr in die Beletage des deutschen Handballs feiern zu können, gilt es für das Team von Trainer Jens Bürkle auch die Hürden bei jenen Mannschaften zu nehmen, die nicht in der oberen Tabellenhälfte angesiedelt sind – so wie die am Donnerstag beim EHV Aue.

Das Team von Trainer Stephan Swat belegt mit 24:32 Punkten und nur drei Zählern Vorsprung auf die Abstiegsplätze den 13. Rang im Zweitliga-Tableau. Dass die Erzgebirgler, die in der Vorrunde in der Balinger Sparkassen-Arena mit 26:34 den Kürzeren zogen, auf jeden Punkt angewiesen sind, macht die Aufgabe für den HBW jedoch überaus anspruchsvoll. Allein schon, dass sich Aue vor der kurzen Länderspielpause beim Tabellenvierten ASV Hamm-Westfalen ein 25:25 erspielt hat, sollte den Schwaben Warnung genug sein. Herausragende Schützen beim EHV sind Regisseur Eric Meinhardt, der bereits 187 Treffer erzielt hat und Rang drei in der Zweitliga-Torjägerliste belegt, sowie der Litauer Benas Petreikis (138). "Mit Mindaugas Dumcius und Vladislav Brykner haben sie zwei weitere sehr gute Spieler im rechten Rückraum, das ist insgesamt eine gute Mannschaft. Außerdem erwartet uns in der Erzgebirgshalle eine sehr heiße Atmosphäre", sagt Bürkle, der mit Ausnahme der verletzten Martin Strobel und Romas Kirveliavicius seinen kompletten Kader beisammen. Lukas Saueressig war zuletzt angeschlagen, hat für die Partie in Aue jedoch grünes Licht von den Ärzten bekommen.

Schon am Mittwoch hat sich der HBW auf den Weg ins Erzgebirge gemacht, unterwegs noch eine Trainingseinheit in Rimpar eingelegt. Coach Bürkle blickt dem Match zuversichtlich entgegen: "Wir haben zwei sehr gute Trainingswochen hinter uns. Wenn wir ein gutes Spiel zeigen, muss uns Aue erst mal bekommen." Der Schlüssel zum Erfolg wird in jedem Fall eine stabile Abwehr und ein gutes Gegenstoßspiel sein.