Haigerloch

Zusammenarbeit klappt bestens

von Edgar Pfeffer

Haigerloch-Stetten. Die Kooperation der im Löschzug Süd zusammengeschlossenen Feuerwehren Stetten, Owingen und Gruol funktioniert bestens. Diese zeigte sich am Samstag bei der Sommerübung am Stettener Schulhaus.

Die 33 Feuerwehrmänner, welche mit vier Fahrzeugen im Einsatz waren, bewiesen dabei den zahlreichen Zuschauern, dass sie sich im Ernstfall auf ihre Feuerwehren verlassen können.

Als Übungsprojekt hatte man das ehemalige Grundschulgebäude im Andreasweg ausgewählt. Dort hatte es bei Reparaturarbeiten an der Heizungsanlage im alten Schulhaus einen Knall gegeben. Ein Feuer brach aus und der Monteur und ein paar spielende Kinder waren nicht mehr aufzufinden.

Binnen weniger Minuten nach der Alarmierung um 18 Uhr war die Feuerwehr Stetten mit Einsatzleiter Bernd Teufel an Ort und Stelle und sofort drangen Atemschutzträger in den stark verrauchten Keller vor, um den Monteur zu retten. Schnell kamen auch die Feuerwehren aus Gruol und Owingen hinzu. Vom Sattelackerweg aus bauten sie eine 200 Metern lange Wasserförderstrecke auf und bekämpfen den Brand.

Als man sah, dass sich die vermissten Kinder im Obergeschoss der Grundschule Kinder befanden, wurden weitere Atemschutzträger ausgerüstet und zu deren Rettung ins Gebäude geschickt. In Sicherheit gebracht wurden zudem zwei Gasflaschen, die hätten explodieren können.

Bei der anschließenden Übungsbesprechung im Stettener Gerätehaus lobte Stettens Abteilungskommandant Thomas Klingel die gute Kooperation der drei Feuerwehren. Das gemeinsame Üben bewähre sich immer mehr. Für ihn war es übrigens die erste Löschzug-Übung seit seinem Amtsantritt als Kommandant vor wenigen Monaten.