Haigerloch

Weltkirche und italienische Lebensart

von Markus Stehle

49 Ministrantinnen und Ministranten und ihre Begleiter erlebten fünf unvergessliche Tage in der italienischen Hauptstadt. Im Rahmen der internationalen Ministrantenwallfahrt wurden viele Sehenswürdigkeiten erkundet.

Haigerloch. Am Abend des St.. Anna-Wallfahrtsfests traten die Ministranten, von denen einige beim Gottesdienst noch ihren Dienst am Altar versehen wurden, die Reise an.

Nach einer gut 13-stündigen Fahrt über die Nacht kam die Gruppe am späteren Vormittag in Rom an. Dort wurde sogleich die Lateranbasilika, die römische Bischofskirche, besichtigt.

Neben einem gemeinsamen Essen im Pilgerzentrum der Erzdiözese Freiburg wurde ein erste Erkundungstour durch die Start unternommen, beginnend am Petersplatz über die Piazza Navona, das Pantheon und den berühmten Trevi-Brunnen bis hin zur Spanischen Treppe, die in dieser Woche eher fest in der Hand der Minis war. Dort trafen die Minis vielen andere Wallfahrer aus ganz Deutschland.

Am Dienstag stand morgens der Eröffnungsgottesdienst für die Freiburger Minis in der Basilika St. Paul vor den Mauern auf dem Programm, welcher sehr jugendgerecht und ansprechend von Weihbischof Michael Gerber gestaltet wurde. In Kleingruppen konnte die Innenstadt weiter erkundet und genossen werden, ehe man sich am späteren Nachmittag, gestärkt mit einem leckeren Eis, gemeinsam Richtung Petersplatz aufmachte.

Hier stand bereits der Höhepunkt der Rom-Wallfahrt an, eine Sonderaudienz bei Papst Franziskus für die Ministranten. Die Haigerlocher Minis konnten noch Plätze mit guter Sicht mitten im prall gefüllten Platz ergattern. Der Papst ließ dann auch nicht lange auf sich warten und fuhr ausgiebig im "Papamobil" durch die Reihen und winkte allen zu. Auch die Haigerlocher konnten hier gute Blicke und Fotos ergattern, der Papst fuhr in einer Entfernung von etwa drei Metern an der Pilgergruppe vorbei. Verschiedene Programmpunkte und ein Abendgebet mit dem Papst schlossen sich an. Für die Minis aus St. Anna beendete ein gemeinsames Picknick beim Circus Maximus den Tag.

An den folgenden beiden Tagen wurden unter anderem die Vatikanischen Museen, die Katakombe St. Agnese oder die Kuppel des Petersdomes mit einem atemberaubenden Blick über den Vatikan und die Stadt besucht.

Das gemeinsame Abschlussessen wurde am Donnerstagabend im altertümlichen Stadtviertel Trastevere eingenommen. Am Freitagmorgen wurde das Kolosseum besichtigt sowie die päpstliche Basilika Maria Maggiore.

Der Abschlussgottesdienst mit Erzbischof Stephan Burger sowie den beiden Weihbischöfen Gerber und Birkhofer bildeten den Schlusspunkt der Wallfahrtswoche.

Diese Woche in Rom wird noch lange in Erinnerung bleiben, hat diese nicht zuletzt die Gemeinschaft innerhalb aller Minis der Seelsorgeeinheit nachhaltig gestärkt und gefestigt.