Gechingen

Gechingen ist ein singendes Dorf

von Annette Selter-Gehring

Zum traditionellen Straßenfest hatte der Musikverein "Eintracht" Gechingen, der in diesem Jahr sein 140-jähriges Bestehen feiern kann, am Wochenende in die Brunnenstraße eingeladen.

Gechingen. Ein besonderer Höhepunkt war in diesem Jahr die Präsentation des ersten Gechinger Heimatliederbuchs.

Duft von frischem Zwiebelkuchen lockt

Los ging es am Samstagmittag, als bereits der Duft von frischem Zwiebelkuchen sowie Köstlichkeiten vom Grill durch die Brunnenstraße zog und die Besucher in die Zelte lockte.

Unter dem Motto "Gechingen – das singende Dorf" stellten im Verlauf des Nachmittags verschiedene eigens zu diesem Anlass gegründete Gesangsgruppen und Ensembles acht alte und neue Heimatlieder, die die Vorzüge und Eigenheiten der Gäugemeinde besingen, vor.

Heft umfasst 30 Seiten

Die Liedsammlung wurde von Matthias und Damaris Frielitz und Eberhard Dürr zusammengestellt, bearbeitet und mit vielen unterhaltsamen Informationen sowie Bildern in einem 30 Seiten umfassenden Heft zum ersten "Gechinger Heimatliederbuch" zusammengefasst. Beim Straßenfest erhielten die Besucher die Liedsammlung kostenlos und waren zum Mitsingen eingeladen.

Danach unterhielten der Musikverein Dobel und die "Golmer Buam" die Gäste musikalisch bevor die "Original Schwippetaler" aus Dagersheim die Bühne übernahmen und bis tief in die Nacht mit Party- und Tanzmusik für Stimmung sorgten. Der Sonntag begann traditionell mit einem Gottesdienst auf dem Straßenfest mit Pfarrer Ulrich Büttner, den die Jugendkapelle des Musikvereins Gechingen musikalisch begleitete. Die Nachwuchsmusiker aus der Bläserklasse der Realschule Althengstett spielten für die zahlreichen Gäste zu Maultaschen, Kartoffelsalat und Steaks vom Grill, bevor der Musikverein Althengstett mit "schwäbischen Wettbewerben" und Unterhaltungsmusik übernahm.

Mit Auftritten der Jugendgruppe des Musikvereins Gechingen und den Musikerfreunden aus Söllingen klang das Straßenfest aus.