Furtwangen

Wieder freie Fahrt auf der Kreisstraße

von Markus Reutter

Die Kreisstraße 5728 zwischen Fuchsfalle und Schönwald wurde nach knapp sechswöchiger Sperrung am Freitag wieder für den Verkehr freigegeben. Die Autofahrer dürfte es freuen, mussten sie doch wegen der Straßensperrung deutliche Umwege in Kauf nehmen.

Furtwangen-Rohrbach/Schönwald. Landrat Sven Hinterseh betonte bei der Straßenfreigabe, wie wichtig gerade dieser Abschnitt der K 5728 für den westlichen Schwarzwald-Baar-Kreis ist. Nachdem nun auch der dritte Sanierungsabschnitt zwischen Fuchsfalle und Schönwald fertiggestellt sei, biete sich die Gelegenheit, die einzelnen Maßnahmen Revue passieren zu lassen. So wurde bereits 2014 mit dem ersten Abschnitt über 1,4 Kilometer Länge ab Schönwald begonnen, dem sich 2018 ein 1,9 Kilometer langer Bereich anschloss. Vom 2. Mai bis 7. Juni wurde nun der dritte Bauabschnitt der K 5728 in einer Länge von 1,3 Kilometern bis zur Fuchsfalle erneuert. Für die Gesamtmaßnahme habe der Kreis 1,09 Millionen Euro investiert.

Dabei würdigte Hinterseh auch die Bereitschaft des Kreisrats, die Investitionen zu beschließen. Insgesamt gesehen sei das rund 300 Kilometer lange Netz an Kreisstraßen im Schwarzwald-Baar-Kreis in einem guten Zustand. Es gebe große Städte im Kreis, von denen man höre, dass es hier einen Investitionsstau gebe, meinte Hinterseh mit vielsagendem Blick zu den anwesenden Kreisräten von Villingen-Schwenningen.

Schönwalds Bürgermeister Christian Wörpel merkte an, dass nicht nur Villingen-Schwenningen unter diesem Investitionsstau bei den Straßensanierungen leide, sondern auch Schönwald. Anerkennend würdigte er die gute Qualität der Kreisstraßen. Die nun fertig sanierte Kreisstraße 5728 sei für Schönwald und die Region sehr wichtig. Nicht nur viele Gäste würden diese Strecke nutzen, sondern auch Pendler auf dem Weg zur Arbeit.

Ein Grußwort sprach bei der Freigabe des Straßenabschnitts auch Susanne Gräfin Kesselstatt, die Geschäftsführerin der an der Sanierung beteiligten Baufirma Storz. Sie würdigte die gute Zusammenarbeit mit dem Landkreis. Ein qualitativ guter Straßenbau gehe nur im Miteinander.

Landrat Hinterseh würdigte die zügige Umsetzung der Arbeiten.

Nach der Sanierung ist nun entlang der Kreisstraße zwischen dem Bereich Stöcklewald und Schönwald eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 Stundenkilometern eingeführt worden, direkt vor Schönwald sind es bereits maximal 70 Stundenkilometer. Es handle sich um eine verkehrsrechtliche Anordnung in Absprache mit Schönwald, erläuterte Reinhold Mayer, Dezernent im Landratsamt für den Ländlichen Raum. Die neue Geschwindigkeitsbegrenzung auf 80 sei sinnvoll, schließlich gebe es gerade im Bereich Stöcklewald Fußgänger, die die Straße querten.