Furtwangen

Waldarbeiter gerät mit Hand in Kettensäge

von Axel Wolf

Furtwangen-Neukirch - Bei einem Arbeitsunfall im Bereich des städtischen Waldes bei Neukirch ist am Mittwoch ein junger Forstarbeiter schwer verletzt worden.

Nach Angaben von Adrian Probst, dem Landespressereferenten der Bergwacht, rutschte gestern um die Mittagszeit ein Mitarbeiter eines Forstunternehmens aus dem Kreis Breisgau-Hochschwarzwald im verschneiten Gelände in einem Steilhang aus und geriet mit der Hand in die noch laufende Kette seiner Motorsäge.

Die Bergwacht Furtwangen rückte mit fünf Mann aus, um den Mann zu retten. Aus Neustadt war ein Team des Deutschen Roten Kreuzes mit einer Notärztin im Einsatz, die den Verunglückten, Anfang Zwanzig, an Ort und Stelle versorgte.

Danach holte die Bergwacht den Verunglückten mit einem geländegängigen Fahrzeug aus dem verschneiten Waldstück und übergab ihn dem DRK. Dessen Kräfte brachten den Mann in die Handchirurgie des Schwarzwald-Baar-Klinikums in Villingen-Schwenningen.

Zweiter Forstunfall innerhalb einer Woche

Bereits am Donnerstag vergangener Woche hatte sich ein angehender Forstwirt im Ortenaukreis bei Arbeiten mit der Motorsäge schwere Verletzungen am Bein zugezogen und musste von der Bergwacht gerettet werden.

Wie die Bergwacht ergänzend mitteilt, trainiert sie entsprechende Notfälle in speziellen Lehrgängen zum Thema "Forstunfall".