Furtwangen

Post aus dem Urwald mit guten Wünschen

von Schwarzwälder Bote

Furtwangen (sh). Gut besetzt war am Samstagvormittag die Furtwanger Festhalle, als die Friedrichschule 35 neue Schüler mit einer kleinen Feier begrüßte. Im Mittelpunkt stand eine Aufführung der beiden zweiten Klassen. Sie eröffneten das Programm mit dem Lied "Wir begrüßen euch alle – wir feiern ein Fest".

Gut gelungen war das kleine Theaterstück vom Löwen, der nicht schreiben konnte. Nun lernte er eine Löwin kennen, die gerade in einem Buch las. So wollte er ihr einen Liebesbrief schreiben und bat daher die anderen Tiere um Unterstützung. Doch die Ergebnisse waren zum Teil schrecklich. Der Mistkäfer beispielsweise schrieb einen lieben Brief, der allerdings mit Käferparfüm mit Dung-Geschmack versehen war. Schließlich merkte die Löwin selbst, dass der Löwe hier ein großes Problem hatte und bot ihm an, ihm lesen und schreiben beizubringen.

Schulleiterin Cornelia Jauch erklärte den neuen Erstklässlern, dass auch sie jetzt hier in der Schule lesen und schreiben lernen würden. Allerdings sei der Weg für die Löwin zu weit, weshalb diese nun zwei nette Lehrerinnen an die Furtwanger Schule geschickt habe. Und auch Post sei gekommen von all den Tieren im Urwald. Jedes der Tiere hatte einen Brief geschrieben mit einem Bild von sich und vielen Tipps und guten Wünschen für die Schulzeit.

Sie stellte nun den Kindern ihre beiden Klassenlehrerin Nathalie Lorenz und Antonia Maurer vor, mit denen die beiden Klassen nun zu einem erste Kennenlernen und Unterricht in ihr Klassenzimmer gingen. In dieser Zeit wandte sich Cornelia Jauch noch einmal an die Eltern. Sie habe wieder selbst in den Gesprächen mit den Kindern erkannt, wie wichtig für die Kinder dieser Tag der Einschulung sei. Deshalb habe sich die Schule auch alle Mühe gegeben, dass diese Feier ein besonderer Tag werde und sie sich auch künftig wohl fühlen und eine glückliche Grundschuldzeit verbringen.

Die Eltern sollten sich nun für die Aufgaben und Verpflichtungen, die neu für die Kinder sind, interessieren und sie durch die Schulzeit begleiten. Sie sollten ihren Kindern auch etwas zutrauen, ohne sie zu überfordern. Und bei allen Bemühungen würden die Eltern jederzeit auch durch die Schule unterstützt.

Dann ging es gemütlich weiter in der Festhalle, auch nachdem die Kinder wieder zurückgekommen waren. Der Freundeskreis der Schule sorgte in bewährter Weise für die Bewirtung der zahlreichen Gäste.