Freudenstadt

Verein fördert zahlreiche Konzerte

von Schwarzwälder Bote

Freudenstadt. Mit einem Zitat von Goethe über das, was den Menschen gut tut, wozu auch die Musik gehört, eröffnete Gerhard Link, Vorsitzender des Vereins Musica Sacra dessen Mitgliederversammlung. Eingerahmt von zwei Kanons zur Jahreslosung sprach Pfarrer und Geschäftsführer Gerhard Radunz über das Psalm-Wort, in dem es um das Suchen und Nachjagen des Friedens geht.

In seinem Geschäftsbericht erwähnte Radunz, dass die Zahl der Mitglieder von 144 auf 140 zurückgegangen sei. Nur zwei Mitglieder seien hinzugekommen. Es folgten Kurzberichte über die vier Vorstandssitzungen, in denen vor allem Beschlüsse zur Förderung von Konzerten gefasst wurden. Den Rechnungsbericht erläuterte Kurt Eiseler. Die Mitgliedsbeiträge waren die größten Einnahmen, gefolgt von Spenden, die höher ausfielen, als im Geschäftsjahr davor. Die größten Ausgaben waren die Förderung von Konzerten.

Manfred Haas berichtete über die Kassenprüfung zusammen mit Waltraud Rümle, bei der es keinerlei Grund zur Beanstandung gegeben habe. Werner Wilms gab Informationen zu den Aktivitäten im Martins-Kirchenchor. Sein Abschied im Juli soll nochmals ein musikalischer Höhepunkt für den Chor werden.

Kirchenmusikdirektor Jörg Michael Sander informierte zunächst über die Räumlichkeiten, in denen während der Innenrenovierung der Stadtkirche Veranstaltungen stattfinden sollen. Er berichtete auch über seine Arbeit im Kinderchor, der Kantorei und der "capella vocale". Mit den Schülern von Petra Dieterle werde beim ersten Gottesdienst an Kantate im Ringhof auch die Kinderkantorei mit einem Singspiel dabei sein. Die Kantorei werde im Juli wieder ein Sommerkonzert im Ringhof geben und zusammen mit dem katholischen Taborchor in der Taborkirche das Weihnachtskonzert veranstalten. Auch für die capella vocale sind einige Termine geplant.

Manfred Kountz beantragte die Entlastung von Vorstand und Rechnungsprüfern, die einstimmig erfolgte. Zwischen den einzelnen Tagesordnungspunkten wurden mit Petra Dieterle, Sopran, Werner Wilms, Bariton, und Jörg M. Sander am Flügel Frühlingslieder und Kantaten musiziert wobei die "Katzenmusik", die von den Singenden auch mimisch dargestellt wurde, spontanen Applaus erzeugte.