Freudenstadt

Bilder zeigen derzeit Verborgenes

von Hartmut Breitenreuter

Freudenstadt. Bei Stadtführungen in Freudenstadt ist die Stadtkirche auf dem Marktplatz einer der wichtigsten Anlaufpunkte. Jetzt ist sie für eineinhalb Jahre wegen der Renovierung geschlossen und kann innen nicht besichtigt werden. Da die Stadtführer dennoch ihre Besichtigungstouren so attraktiv wie möglich gestalten und die Kirche nicht nur von außen erklären wollen, hatten Petra Rau und Fabienne Janz von Freudenstadt Tourismus eine Idee.

Mit Bildern vom Inneren der Kirche sollen die Besucher einen Eindruck davon bekommen, was ihnen in nächster Zeit verborgen bleibt. Zwölf verschiedene Bilder und vier Bilder vom wertvollen Lesepult wurden ausgesucht und wetterfest eingeschweißt. Die Motive stammen von Heike Butschkus und vom evangelischen Dekanat.

Das Baubetriebsamt stellte unweit der Kirche gleich bei der Haltestelle des Freudenstadt-Bähnles zwei Wände aus Holz auf, an denen die Bilder jetzt von Fabienne Janz, Petra Rau und Stadtführer Gerd Conrad festgepinnt wurden. Die Stadtführer wurden außerdem mit schriftlichem Informationsmaterial ausgestattet, sodass sie an den Bildern die Kleinode der Stadtkirche den Gästen erklären können.

Diese Art der Präsentation sei kostengünstig, denn die Bilder könnten in der Stadtverwaltung ausgedruckt und laminiert werden. So könne man auch Bilder austauschen, erklärt Perta Rau. An der Bildergalerie hängt zudem ein Schild mit Telefonnummern, unter denen Passanten anrufen können, falls sie Beschädigungen an den Bildern feststellen, was jedoch hoffentlich nie der Fall sein wird, so die Verantwortlichen.