Eutingen

Das Dach der Halle hält nicht mehr

von Alexandra Feinler

Aus dem Küchenumbau im Eutinger Schützenhaus könnte eine Großmaßnahme werden, stellte Oberschützenmeister Eberhard Gsell die potenzielle Maßnahme bei der Hauptversammlung der Sportschützen vor. Zudem erfolgten Neuwahlen und eine Verabschiedung.

Eutingen. Stabil halte sich die Zahl der Mitglieder bei etwas über 100 und die des Nachwuchses bei 18 Schülern, freute sich Oberschützenmeister Eberhard Gsell. Trotzdem würden immer die gleichen Mitglieder die Vereinsarbeit umsetzen, weshalb die Einteilung zu den Diensten und Veranstaltungen nun am Anfang des Jahres vorgenommen werde. Nur so könnten die vereinsfinanzierenden Veranstaltungen wie das Vereinspokalschießen, Bauernvesper oder seit diesem Jahr auch wieder der Kappenabend im Schützenhaus, erfolgreich bewältigt werden. Dass diese Veranstaltungen neben dem Sportbetrieb wichtig sind, zeigte Kassiererin Lara Kramer. Im vergangenen Jahr konnte ein Plus erwirtschaftet werden, dass als Rücklage für das kommende Großprojekt diene.

In seinem letzten Bericht als Jugendleiter zeigte sich Ulrich Brobeil stolz über das Erreichte der zehn Jungschützen, die sowohl beim Kreisschützentag in Weiden, als auch sonst sehr gute Ergebnisse erreicht hatten. Niklas Pfeffer und Sabrina Raible seien im Landeskader, wozu auch der Oberschützenmeister gratulierte. Unter Vorbehalt gratulierte Brobeil der potenziellen Bezirksmeisterin Sabrina Raible für die Leistung mit dem Luftgewehr sowie Marvin Raible, Oliver Flug und Benedikt Gsell als Bezirksmeister im Luftgewehr. Nach sechs Jahren gab Brobeil sein Amt als Jugendleiter an Steven Wehrstein weiter.

Zu den sportlichen Leistungen der Erwachsenen erwähnte Schießleiter Pascal Beyer die guten Platzierungen der Luftgewehr-Mannschaft und der Luftpistolenmannschaft in der Kreisliga sowie der Luftgewehrmannschaft in der Kreisoberliga. Die Luftgewehr-Mannschaft in der Bezirksoberliga sei abgestiegen in die Kreisliga A.

Verein ist aus dem Ort nicht wegzudenken

Die Ortsbeteiligung lobte Winfried Seele, der als Vertreter der Gemeinde. Die Jugendarbeit sei bei den Sportschützen mehr als erfolgreich, was die zwei Jugendlichen im Landeskader unterstreichen. Der Verein sei aus dem Ortsgeschehen nicht mehr wegzudenken. Für das Bauvorhaben wünschte er viel Erfolg, zumal dieses noch in der Planungsphase sei.

Bei Starkregen dringe Wasser in die Alte Schießhalle ein, weshalb Oberschützenmeister Gsell zwei Varianten vorstellte. Das Dach könnte mit neuem Trapezblech für 3500 Euro versehen werden oder im Zuge des Küchenanbaus an das bisherige Gebäude angepasst werden.

Dazu zeigte er Pläne, die eine Erhöhung beinhalten, aber zu einer Großmaßnahme führen würden. "Das könnte ein Volumen wie die Schießhalle nehmen", erklärte er, und dass der Verein seit 2016 schuldenfrei sei und man sich diese Großmaßnahme gut überlegen müsse.

Durch den Umbau entstehe eine behindertengerechte Toilette, eine Umkleidemöglichkeit und ein Ergebnisraum. Zudem könnte die Küche und der Lagerbereich erneuert werden und eine Beheizung erfolgen. Bisher sei der Bereich hinter der Küche nicht beheizt und bei größeren Festen geraten die Mitglieder in der Küche platztechnisch schnell an ihre Grenzen.

Für die Umsetzung des Küchenanbaus mit Sanierung der alten Schießhalle und Dachanpassung würde jedoch jede helfende Hand benötigt werden. Bis zum Sommer sollten die Vorplanungen konkretisiert werden, um dann eine erste Kostensumme nennen zu können.

Wiederwahl

Oberschützenmeister: Eberhard Gsell

Kassiererin: Lara Kramer

Beisitzer: Thorsten Siksch, Daniel Kussmaul und Christian Creuzberger

Stellvertretender Schießleiter: Thorsten Siksch

Neuwahl

Jugendleiter: Steven Wehrstein

Stellvertretende Jugendleiterin: Maike Akermann