Empfingen

Trockenheit bremst Krankheiten aus

von Jürgen Baiker

Die Trockenheit des vergangenen Jahres haben die Gärten in Empfingen laut Obst- und Gartenbauverein gut überstanden.

Empfingen. Der OGV hatte zu seiner Generalversammlung eingeladen. Herbert Gaus berichtete. Obst und Beeren seien durch die ausgebliebenen Spätfröste überreich zu ernten gewesen. Auch habe das trockene Wetter viele Krankheiten ausgebremst. Für Neupflanzungen, Gemüse und Blumen habe das Wasser im Brunnen ganzjährig ausgereicht. Beim Tag der offenen Gartentür im Juni hätte man sich mehr Besucher gewünscht. Dafür sei aber das Apfelfest in der Anlage im September erfreulich gut besucht gewesen. Der Vereinsausflug zur Landesgartenschau nach Lahr sei auch auf viel Begeisterung gestoßen, fand doch der letzte Ausflug vor 32 Jahren statt.

Beim Ferienproramm der Gemeinde waren 17 Kinder mit Eifer bei der Sache. Sie bastelten Brutröhren für Wildbienen. Somit verteilen sich im Ort 17 neue Brutmöglichkeiten für die Wildbienen, die ja auch erheblich zur Bestäubung von Obst- und Beerenblüten beitragen.

In den ersten Monaten in diesem Jahr gab es einige Arbeitseinsätze und einen Schnittkurs. Neben der Hütte wird ein Freisitz hergestellt. Es fehlt nur noch die Sitzgarnitur. Ein negativer Höhepunkt war am 1. März der Einsatz der Empfinger Feuerwehr, die zum Löscheinsatz in die Gartenanlage ausrücken musste, da eine Gartenhütte eines Mitgliedes brannte. An weiteren Hütten gab es auch Schäden. An einer Stelle des Fischinger Weges wurde der Zaun aufgeschnitten.

Schriftführer Wolfgang Kronenbitter berichtete im Detail: 2018 gab es sechs Ausschusssitzungen, wobei die Organisation des Ferienprogrammes, Pflege- und Unterhaltungsarbeiten im Mittelpunkt standen.

Albert Schindler sprach von einem erfolgreichen Jahr. Besonders hob er den guten Obstertrag hervor. Der Kassenbericht zeige, dass der Vereinszuschuss der Gemeinde und die Ausgaben für das Ferienprogramm gleich hoch seien. Die Obst- und Gartenanlage sei auch eine Oase der Erholung für die Tierwelt.

Unter Wünsche und Anträge wurde noch darum gebeten, beim Eingang links und rechts mit Schotter aufzufüllen um bei Regen Seen zu vermeiden.