Empfingen

Straßensperrung sorgt für großen Ärger

von Jannik Nölke

Empfingen - Seit Dienstag ist die Ab- und Auffahrt der A 81 bei Empfingen gesperrt. Grund ist eine Baustelle auf der angrenzenden Bundesstraße 463, die für viel Ärger sorgt.

Wie die Gemeinde Empfingen über Facebook schreibt, habe es bereits viele Beschwerden gegeben. Bürgermeister Ferdinand Truffner erzählt im Gespräch mit schwarzwaelder-bote.de, dass es viele Autofahrer störe, dass die Anschlussstelle der A 81 gesperrt ist. Dabei verweist Truffner jedoch nur auf das Regierungspräsidium in Karlsruhe, das Bauherr der Straßensanierung ist. Die Gemeinde Empfingen sei lediglich die "leidtragende Stelle".

Kommentare, dass die Umleitung falsch beschildert sei, weist Truffner ebenfalls von sich. Die Streckenverläufe seien genau abgestimmt und die Umleitungen mit der Straßenbehörde besprochen worden. 

Der Bürgermeister wisse natürlich, dass an einigen Stellen der Umleitungsstrecke der Verkehr etwas dichter sei oder viele Autofahrer es eilig haben. Eine der Umleitungsstrecken führt auch an Horb vorbei. Die Stadt habe deshalb vermehrte Geschwindigkeitskontrollen angekündigt. Größere Staubildungen oder gar Verkehrsunfälle können Polizei und Straßenmeisterei bisher jedoch nicht verzeichnen, hieß es auf Nachfrage.

Baustelle dauert mehrere Wochen

Bis das komplette Bauvorhaben abgeschlossen ist, werden noch einige Tage ins Land ziehen. Truffner erklärt jedoch, dass die Autofahrer aufatmen können: Die Sperrung der Autobahnauffahrt bestehe nur noch bis zur ersten Juliwoche. Die Umleitungen bleiben jedoch gleich:

Die Umleitungsstrecken sind während der Sperrungen der B 463 sowie der L 410 vor Ort ausgeschildert. Als Hauptumleitungsstrecke in beide Richtungen dient die B 32/L 410 (B 14 alt), die L 398 (B 14 alt), die L 424 (B 14 alt) sowie die L 409. Letztere ermöglicht die Zufahrt zu den Anschlussstellen Sulz sowie Horb.

Die Umleitung zur Anschlussstelle Sulz aus Richtung Balingen / Hechingen (B 27) erfolgt über die Landesstraßen L 415, L 390 sowie die L 409.

Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis, heißt es in einer Pressemitteilung.