Empfingen

Essen ist entscheidend für den Markt

von Daniel Begemann

Der Empfinger Krämermarkt bleibt bestehen, solange es dort etwas zu essen gibt. Das meint Bürgermeister Ferdinand Truffner in seiner Auswertung einer Umfrage zum Krämermarkt.

Empfingen. Empfingens Bürgermeister Ferdinand Truffner hatte im März den Frühjahrskrämermarkt besucht, um sich mit Marktbeschickern zu unterhalten. Ziel war es, zu ermitteln, ob und wie der Markt verbessert werden kann. Denn bei den Besucherzahlen ist meist noch viel Luft nach oben.

In Truffners Umfrage konnten die Händler bewerten, wie gut ihr Sortiment von den Kunden angenommen wird. Zehn Punkte für einen sehr hohe Zufriedenheit gaben zwei Händler für Textilwaren, einer für Nachwäsche, einer für Lederwaren und einer für Trikotwaren. Fünf Punkte für eine mittelmäßige Zufriedenheit gaben vor allem Händler, die Ohrringe, Körbe, Gewürze, Tee, Blumen, Socken, Strickmoden, Spielwaren und Bücher verkaufen. Sehr unzufrieden mit null Punkten ist laut Umfrage ein Verkäufer von Süßwaren.

Truffner habe das Angebot an Spielwaren und Büchern nach eigener Aussage als positiv empfunden. Noch höher als das Marktangebot selbst wertet er aber das von Empfinger Vereinen organisierte Essensangebot im Vereinsheim. Er meint: "Ohne Essen würde der Markt sich auflösen. Solange es das Essen gibt, wird der Markt bestehen." Auch die Marktbeschicker lobten nach Angaben Truffners das Essensangebot. Der Musikverein und der Männergesangverein wollen das Angebot aufrechterhalten.

Kein Abendmarkt

Nach Meinung des Bürgermeisters solle der Markt in seiner bisherigen Form viermal pro Jahr bestehen bleiben und das Marktgeschehen weiter beobachtet werden. Es solle weiterhin angestrebt werden, auch neue Angebote auf dem Markt zu etablieren. Daran, dass der Markt schon vormittags stattfindet, soll sich nichts ändern. Truffner sagt: "Ein Abendmarkt wird derzeit nicht als Möglichkeit eingeschätzt, da die Bereitschaft der Marktbeschicker nicht vorhanden ist. Zudem versprechen sich die Beschicker keinen nennenswerten Mehrwert an Kunden."

Gleich bleiben sollen auch die Standgebühren. Sie betragen schon seit dem Jahr 2002 2,50 Euro pro angefangenem Meter.