Dunningen

Rammstein trifft Holzäpfelmädle

von Schwarzwälder Bote

Dunningen (kif). Auch am letzten Tag der Fasnet zeigte die Dunninger Holzäpfelzunft am Dienstag Organisationsgeist, als es darum ging, zahlreiche Künstler, zum Teil recht spontan, im Programm des Kinderballs unterzubringen.

Mit dem altehrwürdigen Holzäpfelmarsch begrüßte die Jugendkapelle Dunningen mit ihrer Dirigentin Clara Thiesen die Gäste, die den Saal gänzlich füllten. Diverse Wörter mit ähnlichem Klang, nutzte Thorsten Schnell bei der Führung durch‘s Programm. Umrahmt wurde der Nachmittag vom Eröffnungs- und Abschlusstanz der "Holzäpfelmädle", die mit einem beeindruckenden Beinschwung minutenlang über das Podium tanzten.

Der Turn- und Sportverein begeisterte gleich mehrmals mit verschiedenen Tanzgruppen und schaffte es, Turnen und Tanzen zu einer Einheit zu verschmelzen. So flogen im Rhythmus zur stimmungserheiternden Musik Cowboys über drapierte Böcke, die drei "Aerobic-Mädle" zeigten ihr Können und die "60er-Jahre"- Gruppe ließ das Publikum mit klassischem Rock 'n' Roll in die Vergangenheit reisen.

Direkt vom Südpol, so schien es, reisten die nächsten Akteure an und gewährten Einblicke in das Leben der Pinguine. Seit einigen Jahren dabei, jedoch bislang nie mit Namen angepriesen, hüpften bunte Gummibären über die Bühne und dürfen neuerdings die Gruppe "Kunterbunt" genannt werden.

Auch die "Dramaqueens" bewiesen im Blaumann Showtanz-Fähigkeiten. Die Elferratskinder verzückten in Zwergenkostümen und präsentierten mit Kindern ab zwei Jahren eine makellose tänzerische Darbietung.

Dass die Band Rammstein nicht persönlich anwesend war, wurde dem Zuschauer erst beim näheren Hinsehen deutlich, haben doch fünf kleine Nachwuchskünstler an ihren Miniinstrumenten eine amüsante Play-back-Show hingelegt. Eine Polonaise und immer wieder Bühnenfreigabe für die kleinen Gäste lockerten das Geschehen zwischendurch.

Erfüllt ließen auch die letzten närrischen Besucher am Ende des Tages die Fasnet langsam ausklingen.