Dunningen

Ein Gummibärchen für die Top-Antwort

von Schwarzwälder Bote

Dunningen. "Das war die Top-Antwort", schmunzelt Wayne Pohl, Regionaldirektor der Volksbank Schwarzwald-Donau-Neckar und schon fliegt ein Tütchen Gummibärchen durchs Klassenzimmer. Durch solch kleine "Schmankerln" kann man die Stimmung auflockern und das Interesse der Schüler trotzdem auf das Thema fokussieren, wissen Pohl und seine Kollegin Sabrina Söll.

Dabei war das Thema, das die beiden Profis den Achtklässlern der Eschachschule nahe bringen wollten, ein durchaus ernstes. Im Fach WBS (Wirtschaft-, Berufs- und Studienorientierung) beschäftigten sich die Schüler mit der Rolle des Geldes und der Banken im Wirtschaftskreislauf, dieses Mal eben nicht durch den Fachlehrer vermittelt, sondern von zwei Experten aus der Praxis. Dass das, was sie hier lernen konnten, keine abstrakten Theorien sind, sondern Expertenwissen, begriffen die Eschachschüler schnell. Und dass es dabei um ihre eigene Lebenssituation ging, für die sie Tipps bekamen, wurde spätestens klar, als es um Träume und ihre Verwirklichung ging. Hintergrund der ungewöhnlichen Doppelstunde war nämlich das Ziel von Schule und Bank, die Jugendlichen vor den Gefahren früher Verschuldung zu bewahren und sie erst gar nicht in die "Schuldenfalle" hineinlaufen zu lassen.

Außerdem waren dieser Tage Ausbildungsbotschafter aus Zimmern zu Besuch an der Eschachschule. Die Freude an ihrer Arbeit ist Niklas Benz, Maximilian Fleig und Marius Gapp deutlich anzumerken. Die drei Jugendlichen sind Ausbildungsbotschafter der Zimmerner Firma Pfiffner und kamen in die Eschachschule, um den Technik-Schülern der Klassenstufe 8 die Ausbildung zum Mechatroniker und alles, was damit zu tun hat, zu erklären. Die Schüler erhielten Informationen, welche Anforderungen der Beruf an die Azubis stellt, und welche Voraussetzungen man mitbringen sollte. Der Vorteil ihres Besuchs ist, dass die Auszubildenden aus verschiedenen Lehrjahren die gleiche Sprache wie ihre Zuhörer sprechen, ihnen auf Augenhöhe begegnen und so die Botschaft umso unverstellter ankommt. Dass den drei Azubis dies so hervorragend gelang, lag wohl nicht zuletzt an der Vorbereitung ihrer Präsentation, bei der sie die Schüler einbinden konnten, beispielsweise mit einem Quiz.