Dornhan

Kinderzahlen steigen im Ort deutlich an

von Schwarzwälder Bote

Dornhan-Marschalkenzimmern (rö). Aus Termingründen musste die Sitzung des Ortschaftsrats am vergangenen Freitag sein.

Einige Baugesuche wurden vorgelegt und standen zur Beratung an. Das Gesuch der Telekom erläuterte Ortsvorsteher Gerhard Röhner. Der Gittermast sei quadratisch 1,50 mal 1,50 Meter und 30 Meter hoch. Er werde auf gemeindeeigener Fläche "Im Förstle" erstellt.

In der Bühlstraße und im Burgwiesenweg soll jeweils ein Einfamilienhaus entstehen. Alle drei Gesuche wurden befürwortet.

Die seit Jahren unbenutzte neuapostolische Kirche sei verkauft worden. Der neue Eigentümer beantragte eine Nutzungsänderung zu einem Wohn- und Geschäftshaus mit drei Garagen, berichtete der Ortsvorsteher. Dem Antrag wurde vorbehaltlos zugestimmt.

Der Erstellung eines Therapiegebäudes mit Flachdach im Angel zur Behandlung traumatisierter Kinder fand nach eingehender Beratung ebenfalls die Zustimmung des Gremiums.

Länger diskutierten die Räte über die Kindergartenbedarfsplanung. Der Ortsvorsteher teilte mit, dass es im Jahr 2016 zwölf, 2017 zehn und 2018 schließlich 18 Neugeborene gab. Die Kapazitätsgrenze im Kindergarten sei erreicht. Deshalb müsse der größere Neubau in der neuen Ortsmitte schneller, also im Jahr 2020 erstellt werden – entgegen den planerischen Vorgaben. Der Ortschaftsrat war der einstimmigen Meinung, dass die insgesamt 40 Kinder im örtlichen Kindergarten und nicht außerhalb aufgenommen werden. Also sei Eile geboten. Während der Abriss- und Bauphase stehe das leer stehende Schulhaus zur Verfügung.

Zwei Anträge auf Nutzung der Mühlwieshalle lagen vor. Der eine Veranstalter möchte im Jahr 2019/2020 die Mühlwieshalle für "World of Musical" nutzen, und der MAS-Veranstaltungsservice hat vor, eine Liveparty mit der professionellen Coverband Captain Dance durchzuführen. Der Ortschaftsrat zeigte sich hierfür offen. Voraussetzung ist allerdings, dass der Bürgerverein für die komplette Bewirtung sorgt.

Unter "Verschiedenes" kamen die Räte überein, dass die angefaulten Blumentröge auf dem Schlossplatz erneuert werden und auf dem öffentlichen Spielplatz eine Kleinkinder gerechte Rutsche vom Ortsbudget angeschafft wird.