Donaueschingen

Vom Reitturnier zur Partynacht

von Rainer Bombardi und Marc Eich

Donaueschingen - Beste Stimmung herrschte am Samstagabend. Das lag vor allem am Showprogramm, eingeleitet von einem spontanen Lautstärke-Wettbewerb der Fahrer der Pony-Vierspänner und den folgenden akrobatischen Vorführungen der "Flying Acrobats".Auf einer luftigen Sprungbahn schlugen die Turner mehrfache Saltos und Flic-Flacs. Kerstin Brein zog die Zuschauer mit ihrer Show "5 Ponys in Liberty", bei der sie mit ihren fünf Ponys so manches Kunststück fortführte, so in den Bann, dass am Ende die gemeinsame Laola-Welle eine abgemachte Sache war.

Gala-Show und Partylaune locken am Samstag Besucher

Der Abschluss des Programms bildeten schließlich die DFZ-Friesen-Schwarzwald-Quadrille, die Quadrillenreiten mit den Friesenpferden in ihrer Perfektion zeigte. Ein erfolgreicher Abschluss des vorletzten Turniertages damit.

Das offizielle Programm war längst in den Herzen der Zuschauer angekommen, als auch die Party in den verschiedenen Festzelten stieg. Im Festzelt von Christoph Kuttruff eröffnete die Bregi-House-Band eine gigantische Sause, welche in Folge Hits vergangener Jahrzehnte bis heute am laufenden Band präsentierte.

Innerhalb weniger Minuten sorgte die Band dafür, dass im Publikum keiner mehr ruhig blieb und sich die Tanzfläche im Nu bevölkerte.

Ausgelassene Stimmung zum Abschluss des Tages feierten auch diejenigen, welche sich von Sitzplatz aus die Stimmungsband gönnten.

Im Festzelt klirrten die Gläser aneinander, und keiner kümmerte sich mehr um die garstigen Außentemperaturen. Festwirt Kuttruff war ebenfalls zufrieden mit einem "ganz normalen Reitturniertag".Während im Zelt die Party stieg, machten sich die Arbeiter auf dem Turnierplatz an die Vorbereitungen für den Sonntag.

Hinter den Kulissen geht’s schon weiter

Mit meterhohen Kranwagen galt es, die Hindernisse des Tages ab-, umzubauen und soweit herzurichten, dass alles parat war für das große Springen am Sonntag.

Unter dem Zeltdach gegenüber der Haupttribüne verfolgte ein Paar die Abbauarbeiten. Sie seien schon lang nicht mehr hier gewesen, doch was sich hier getan hat, ist gewaltig, lobten sie und machten sich auf den Weg ins Partyzelt. Dort war die Party in vollem Gange.

"Die Bregi House-Band Band" muss man erlebt haben", oder "an einem solchen Tag ist eine derartige Party ein Muss", waren nur zwei der Kommentare an diesem Abend. Festwirt Kuttruff war in Gedanken längst schon beim Sonntag, dem Haupttag des Turniers.

Ein letztes Mal war er gefordert, den Einsatzplan oder die Speisenkarte des Personals zu überdenken. Für eine Routinier wie ihn zwar kein Hexenwerk, aber durchdacht müssen die Vorbereitungen dennoch sein.