Donaueschingen

Neue Sanitäranlagen im Kiga

von Anita Reichart

Donaueschingen-Wolterdingen. Der katholische Kindergarten Maria Frieden hofft auf eine Erweiterung. Der Klapperstorch machte nämlich jüngst erfreulicherweise öfters Station in Wolterdingen. Als Ergebnis brauchen mehr Kinder mehr Platz.

Vor Kurzem wurden die sanitären Anlagen mit Waschraum nach zig Jahren auf den Stand der heutigen Technik gebracht für 33 000 Euro. Doch dies reiche nicht aus. Seit dem 1. November 2018 hat die Einrichtung eine neue Betriebserlaubnis. Es werden nun zwei Kindergartengruppen und eine Kinderkrippe geführt. Mit dieser neuen Betriebsform könne der Kindergarten nunmehr auch Kinder unter drei Jahren aufnehmen und somit dem Bedarf besser gerecht werden, erklärt der noch kommissarische Ortsvorsteher Reinhard Müller.

63 Kinder beherbergt die Einrichtung momentan. Leiterin Dorothea Hupp wäre froh, wenn die Einrichtung einer altersgemischten Regelgruppe für Kinder von zwei bis sechs Jahren genehmigt würde. Denn die Nachfrage nehme zu, was sich bereits auf den kommenden Herbst auswirken würde. Doch um dies zu realisieren, wird Platz benötigt. Und dies bedeutet, dass Umbaumaßnahmen im Obergeschoss nötig sind. Ein Mauerdurchbruch soll dort mehr Raum schaffen.

Eine andere Möglichkeit gebe es nicht, denn 2014 wurden schon zusätzliche Räumlichkeiten aufwendig und teuer saniert und renoviert, und somit eine ganz tolle Wohlfühlatmosphäre geschaffen. Dies sei nur möglich gewesen durch die gute Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und dem katholischen Träger.

Endlich ein Personalraum

Die ehemalige Mietwohnung im Gebäude sei komplett den Bedürfnissen einer modernen Kindergartenkultur angepasst worden. Darin entstand auch ein lang ersehntes Personalzimmer. Komplettiert wurde das Ganze mit einem Ruheraum für die Kinder, einem Forscher-, Turn- und Musikzimmer sowie einem Mal- und Matschraum, in dem die Kleinen ihre Kreativität ausleben können.