Donaueschingen

222 000 Euro Reinertrag aus dem Wald erwirtschaftet

von Schwarzwälder-Bote

Von Wilfried Strohmeier

Donaueschingen. Gestern Abend im Technischen Ausschuss drehte sich alles um Wälder und Bäume. Informiert wurde über das Waldwirtschaftsjahr 2013. Hier gab es Erfreuliches: 222 000 Euro Reinertrag wurde erwirtschaftet. Nach Abzug aller Kosten und Maßnahmen sind dies 93 000 Euro mehr als im Ansatz. Der Erlös wird auf verschiedene Gründe zurückgeführt. Auf der einen Seite gab es eine gute Nachfrage nach Sägeholz, auf der anderen Seite sind die Preise auf sehr gutem Niveau stabil.

Erfreulich sieht die Verwaltung, dass es keine negativen Überraschungen wie Stürme und Schneebruch gab. Es wurden auf 9,1 Hektar junge Bäume gepflanzt, in Gebieten, in denen keine natürliche Verjüngung aufkommt oder diese nicht so wie geplant stattfindet. Darüber hinaus wurden auf 29 Hektar Jungbestandspflege durchgeführt.

Durch Veränderungen in der Jagdverpachtung erhofft man sich weniger Wildverbiss. Bürgermeister Bernhard Kaiser machte klar, dass es auch weiterhin Regiejagden geben wird.

Ein zunehmendes Problem ist der Pilzbefall der Eschen, was zum Absterben der Triebe führt. Hier wurde ein Pilz nach Deutschland eingeschleppt, gegen den noch nichts gefunden wurde, man hofft unter anderem darauf, dass die Bäume Resistenzen bilden.

Informiert wurde der Technische Ausschuss über die so genannte Grünfahrt. Drei Birkengruppen auf dem Ehrenfriedhof in Allmendshofen sollen gegen den ursprünglichen Plan erhalten werden.

In der Hermann-Fischer-Allee müssen aufgrund der Standfestigkeit drei der fast 100 Jahre alten Linden gefällt werden, sie werden neu gepflanzt. Eine weitere muss beobachtet werden.

In der Karlstraße sind zwei Linden beim Bau stark in Mitleidenschaft gezogen worden, sie werden mit Baumhasel ersetzt, die vom Bauherr bezahlt und vom Bauhof gepflanzt werden.