Dobel

Zeile für Zeile durchgegangen

von Von Winnie Gegenheimer

Dobel. Dass sie zäh dran bleiben können an einer Sache, das bewiesen die Dobler Gemeinderäte am Dienstagabend in ihrer letzten Sitzung vor der Kommunalwahl. Und zwar bei einem auf den ersten Blick relativ unspektakulären Thema, der Feuerwehrentschädigungssatzung.

Antrag abgelehnt

Basierend auf verschiedenen Mustersatzungen, aufgesetzt von Feuerwehrkamerad Tobias Kull, mehrfach vorbesprochen im Feuerwehrausschuss und auch mit Hauptamtsleiter Lorenz Mayerlen, ließen die Räte die Satzung lange nicht passieren. Allen voran Martina Naumann (PD) hatte Fragen zum finanziellen Mehraufwand durch die neu festgelegten Sätze sowie vor allem zu Formulierungen, die missverständlich sowie nach Lesart auch weiterer Räte sogar unkorrekt waren. Der von Lothar König (PD) nach 45 Minuten gestellte Antrag, den Punkt zu vertagen und an den Verwaltungsausschuss zu überweisen, wurde denkbar knapp abgelehnt.

So gingen Räte, Verwaltung und anwesende Feuerwehrzuständige eine weitere dreiviertel Stunde lang die komplette Vorlage Zeile für Zeile durch, formulierten neu, stellten um oder ergänzten. Dann durfte die Satzung einschließlich aller Änderungen mit einer Enthaltung passieren.

Im Wesentlichen beinhaltet die Feuerwehrentschädigungssatzung, die es bisher nicht gab, die Regelungen dafür, wie Feuerwehrkameraden für Einsätze, Aus- und Fortbildungsveranstaltungen, Brandsicherheitswachen, Wach-, Bereitschafts- und Sonderdienste entschädigt werden.