Dobel

Thema ist wesentlich umfangreicher

von Winnie Gegenheimer

Die Vorlage des Hauptamtes zur Bedarfsplanung für die Kindertagesbetreuung hatte in der jüngsten Gemeinderatssitzung in Dobel nicht die Zustimmung des Gremiums gefunden.

Dobel. Zu unkonkret, zu wenig belastbare Zahlen, monierten Räte beider Fraktionen. Eine echte Bedarfsplanung, wie sie einmal jährlich vorgelegt werden sollte, dürfe nicht nur die Kinderzahlen in den unterschiedlichen Altersgruppen darstellen.

Zahlen fehlen

Deren Anteil in den verschiedenen Gruppen der Betreuungseinrichtung sei ebenso notwendig zu erfahren wie beispielsweise deren weitere Verweildauer mit Übergängen. Sowie die Einbeziehung von nachkommenden Kindern bis hin zur Prognose über die Entwicklung der Geburtenzahlen. Schließlich müsse der Gemeinderat Handlungsbedarf rechtzeitig erkennen können.

Weiterer Kritikpunkt an der Vorlage war das Fehlen von Zahlen zur Auslastung der Tagesmütter auf dem Dobel einschließlich Ausblick auf die kommenden Jahre anhand der Alters- und Verweilstruktur der solchermaßen betreuten Kinder. Bürgermeister Christoph Schaack hatte die Vorlage daraufhin Ende März zurückgezogen, um sie in der Sitzung am Dienstag, 7. Mai, in überarbeiteter Form erneut zu beraten.

Auf der aktuellen Tagesordnung steht der Punkt nun doch nicht. Wie auf Nachfrage unserer Zeitung von Hauptamtsleiter Lorenz Mayerlen zu erfahren war, sei das Thema doch "wesentlich umfangreicher" – und er wolle für die Ausarbeitung "lieber alle Zahlen genau eruieren und überprüfen. Nicht zuletzt die zu den Tagesmüttern, und alles übersichtlicher aufarbeiten".

Ordentlich überarbeiten

Dafür müsse er noch etwas mehr Zeit investieren, zumal in Hinblick auf die bevorstehenden Kommunalwahlen in seinem Ressort andere Prioritäten bestünden. Sobald alles ordentlich überarbeitet und komplett sei, käme der Punkt wieder auf die Tagesordnung des Gemeinderates.