Deißlingen

Beiträge steigern die Lebensqualität

von Schwarzwälder Bote

Dass die Brückenbauer für das gesellschaftliche Miteinander unverzichtbar sind, braucht eigentlich nicht mehr besonders erwähnt zu werden. Die Ausstrahlung dieser so fruchtbaren Schaffensgemeinschaft reicht aber weit über Deißlingen hinaus.

Deißlingen. Zu der hohen Wertschätzung hat nicht zuletzt auch der langjährige Vorsitzende Egon Kalbacher beigetragen, der das Amt bei der jüngsten Mitgliederversammlung abgab, da er den Vorsitz im Kreisseniorenrat übernommen hat und deswegen auch am Versammlungstermin "seiner" Deißlinger Gruppierung verhindert war.

Georg Röhrle hatte deshalb die Versammlungsregie übernommen. Er unterstrich, wie wichtig und wertvoll ein gutes soziales Gefüge ist. Die außergewöhnliche Schaffenskraft der bei den Brückenbauern zahlreich engagierten Ehrenämtlern weiß auch Bürgermeister Ralf Ulbrich zu schätzen. Die Brückenbauer hätten derzeit mehr als 100 Mitglieder, die in drei Arbeitsgruppen (AGs) zu vielen Aspekten tätig werden und gerne auch mit weiteren Akteuren in der Seniorenarbeit zusammenwirken. Für die älteren Bürger der Gemeinde eine möglichst gute Lebensqualität zu schaffen, sei ein wichtiges Credo für die Arbeit. Den Kreisseniorenplan nehme man dabei als Orientierungshilfe gerne mit an die Hand. 2017 wurde im Deißlinger Rathaus eine Kümmererstelle für die bessere Verzahnung der Seniorenarbeit in Regie von Sonja Bayer geschaffen. Ein Runder Tisch "Seniorenarbeit" checkt regelmäßig die Lage, um notwendig erscheinende Akzente zu setzen.

Bei Treffen bringen viele ihr Know-how ein

Bei diesen Treffen bringen Gemeinderäte, Vertreter der Kirchgemeinden und weiteren Institutionen ihr Know-how für gedeihliche Entwicklungen ein. Seniorennachmittage, Vorträge, die Kooperation mit Vereinen, Boule-Spiel-Spaß und ein "Alt trifft Jung"-Projekt mit der Gemeinschaftsschule sind Beispiele für schöne Einrichtungen.

Eberhard Sinner berichtete für die Arbeitsgruppe "Bürgertreff" über die Entstehung eines Bürgercafés, über den Bau von Nistkästen beim Kinderferienprogramm, den monatlichen Computertreff, Gedächtnistraining, Radlertreff 60 plus und anderes mehr. Sinner hob im Zusammenhang mit Seniorengymnastik und Radtreff 60 plus das Engagement von Hans-Jürgen Albrecht und Richard Schuster hervor.

Marianne Kern wurde für ihre über lange Jahre hinweg angebotenen Spaziergänge geehrt.

Von der AG "Barrierefrei" berichtete Gunther Mayer zu Bordsteinabsenkungen und weiteren Umbaumaßnahmen in der Gemeinde. Bei allen Anstrengungen gebe es in Sachen Barrierefreiheit aber noch einiges zu tun. Pedelec-Training, Besichtigung im Beate-Haus und ein Fahrsicherheitstraining sind weitete Stichworte für Aktivitäten in diesem Beritt.

Siegfried Hertkorn, Vertreter der AG "Brücke", dankte seiner starken Helferschar. Geburtstagsfeiern in der Seniorenresidenz Laurentius, Hausbesuche und Fahrdienste hätten immer sehr gut geleistet werden können. Auch Kassierer Wilfried Matuzsa ist zufrieden. Eine gute Arbeit wurde ihm von Kassenprüfer Karl-Heinz Glowalla bestätigt. Die von Bürgermeister Ulbrich vorgeschlagene Entlastung wurde problemlos erteilt. Bei den Wahlen wurde Eberhard Sinner zum neuen Vorsitzenden gewählt. Als Stellvertreter agiert Georg Röhrle. Schriftführerin bleibt weiterhin Magda Krause, als Kassierer wurde Wilfried Matusza wiedergewählt. Bei den Arbeitsgruppen wurden Siegfried Hertkorn (AG "Brückle") und Gunter Mayer (AG "Barriereifrei") wiedergewählt. Hermann Dölker übernahm den Vorsitz bei der AG "Bürgertreff".

Nach dem offiziellen Teil sorgte der Überraschungsgast Don Salvador für eine im wahrsten Sinne des Wortes zauberhafte Unterhaltung.