Burladingen

Flieger aus dem Killertal: Durchschnittsalter ist unter 50

von Schwarzwälder Bote

Burladingen-Starzeln. Die Flieger aus dem Killertal (DGFC) haben die Saison eröffnet: Nach Hauptversammlung und Arbeitseinsatz ist der Verein für ein flugreiches Jahr gerüstet.

Wieder Benefiz-Fliegen für den guten Zweck

Zur Hauptversammlung im Café Abele begrüßte der Vorsitzende Norbert Hein so viele Flieger wie selten. Er ließ das vergangene Jahr Revue passieren und dankte allen Mitgliedern, die sich aktiv am Vereinsleben beteiligen.

Die Anzahl der Mitglieder sei erfreulich, vor allem, weil vermehrt junge Leute den Weg zum DGFC finden. Schmunzelnd merkte Hein an, dass die Verjüngung im Verein dazu führe, dass das Durchschnittsalter aller Vereinsmitglieder erstmals unter 50 Jahre liege.

Mit vielen Aktionen nehme der Verein sowohl am regionalen Vereinsleben als auch an internationalen Wettbewerben teil. Auch der Ortsvorsteher von Starzeln, Berthold Krieg, bescheinigte dem Club ein aktives Vereinsleben. Er dankte den Fliegern für ihr Engagement und die positive Werbung für Starzeln und die Gesamtstadt.

Norbert Hein gab dann einen Ausblick auf die kommende Saison und sagte, dass es wieder ein Benefiz-Fliegen für einen guten Zweck geben werde. Hier hätte die Jägerschaft aus dem Killertal bereits ihre tatkräftige Unterstützung angekündigt, was die Flieger ungemein freute.

Zum Ende der Versammlung durfte Hein noch einer ganz besonderen Jubilarin danken: Er überreichte Theresia Abele nachträglich zu ihrem 80. Geburtstag einen Geschenkkorb und dankte ihr, dass das Lokal "Abele" über viele Jahre hinweg schon die Stammtische der Flieger beherbergte.

Zudem haben die Mitglieder ihr Fluggebiet in Schuss gebracht. Mit Heckenscheren und Freischneidern ging es dem Wildwuchs am Startplatz an den Kragen. Geländewart Peter Böhm freute sich über viele Helfer.

Als ob Petrus Mitleid gehabt hätte

Da die Windsäcke im Winter sehr gelitten hatten, wurden sie ausgetauscht.

Und als ob Petrus mit den schufteten Fliegern Mitleid gehabt hätte, drehte der Wind nach der Mittagspause auf Nord, sodass noch ein paar schöne Flüge an der Schnaithalde gemacht werden konnten.