Bösingen

Patrozinium und eine Kreuzsanierung

von Schwarzwälder Bote

Bei der Mitgliederversammlung des Förderkreises Marienkapelle Bösingen hielt der Vorstand Rückschau auf die vergangenen drei Jahre.

Bösingen (hh). Vorsitzender Johannes Blepp sprach von einem guten Miteinander und betonte das Engagement des Förderkreises.

Im April 2017 baute eine Arbeitsgruppe unter Leitung von Bürgermeister a. D. Al­fred Weiss eine neue Weihnachtskrippe in der Marienkapelle ein. Dazu musste der Taufstein links vom Altar platziert werden.

Die Weihnachtskrippe kann nun einfach und schnell aufgebaut werden. Die ausklappbare Rückwand stellt eine Alpenlandschaft dar, die sehr gut zur alpenländischen Weihnachtskrippe passt. Die dafür notwendigen Arbeiten übernahmen die Firma Kobel und Ernst Kopf. Johannes Blepp sprach von einem gelungenen Ergebnis. Er hob die Spende von Ehrenbürger Hermann Bantle hervor.

Am 13. August 2017 wurde das 30-jährige Bestehen der Marienkapelle gemeinsam gefeiert. Im Rahmen der Festpredigt ging Pfarrer Lorenz Vecsey auf das Weihejahr 1987 ein.

Johannes Blepp gab ebenfalls einen Rückblick auf die Geschichte der Marienkapelle. Viele Gäste nahmen am Jubiläumsgottesdienst. Bei der gemütlichen Hockete kam ein Reinerlös von 1169 Euro zusammen. Zusätzlich erhielt der Förderkreis bei der Gottesdienst-Kollekte 360 Euro.

Am 12. August 2018 wurde das Patrozinium der Marienkapelle gefeiert. Bei bestem Wetter wurde ein Reinerlös von 1257 Euro erzielt. Hinzu kommen noch 280 Euro aus der Kollekte während des Gottesdienstes.

Der Förderkreis übertrug den Gottesdienst per Bildschirm in das Festzelt. Dies fand ein positives Echo.

Jahr für Jahr schlägt der Blitz in die Solaranlage ein, die beschädigten Module müssen ausgewechselt werden. In den vergangenen Wochen ist an der Marienkapelle eine neue Außenbeleuchtung angebracht worden, ermöglicht durch die Spende von Hermann Bantle. Die Scheinwerfer sollen die Marienkapelle in der Advents- und Weihnachtszeit beleuchten und schöner wirken lassen.

Am Sonntag, 11. August, wird das Patrozinium der Marienkapelle gefeiert. Die bewährte Arbeitsgruppe organisiert und wirtet. Das Kreuz vor der Marienkapelle sollte dringend erneuert werden. Der Kostenvoranschlag liegt bei 1030 Euro.

Schatzmeister Werner Müller sprach von einem verbesserten Kassenstand, den Kassenprüfer Burkhardt Schlesiger bestätigte.

Alfred Weiss erinnerte an die vergangenen mehr als 30 Jahre. Er sprach von einer erfolgreichen Zeit. Geistiger Vater und Gründer der Marienkapelle war Hermann Bantle. Weiss betonte, dass dem damaligen Pfarrer Lorenz Vecsey (heute Ehrenvorsitzender) die Marienkapelle sehr am Herz liege. Der damalige Bürgermeister Alfred Weiss hatte bis zu seinem Ruhestand im Januar 2015 den Vorsitz des Förderkreises inne.

Hermann Bantle erinnerte an die schwierige Anfangszeit und an den Einsatz von Pfarrer Lorenz Vecsey. "Er war ein Bindeglied zwischen kirchlicher und weltlicher Gemeinde. Seine gute Verbindung zur Diözese Rottenburg-Stuttgart, kam dem Projekt zugute."

Die Marienkapelle wurde am 9. August 1987 von Weihbischof Anton Herre eingeweiht und zugleich zur Wallfahrtskirche erhoben. Die Marienkapelle gehört der weltlichen Gemeinde und nicht der Kirche.

Gewählt wurden: Vorsitzender Johannes Blepp, Stellvertreter Pfarrer Hermann Barth, dritter Vorsitzender Al­fred Weiss, Schatzmeister Werner Müller, Schriftführerin Brigitte Schlesiger, Beisitzer Helmut Müller, Gertrud Müller, Andrea Kammerer, Helga Kammerer, Hermann Bantle, Hubert Bantle und Lorenz Vecsey sowie die Kassenprüfer Burkhardt Schlesiger und Hubert Bantle. (hh)