Bösingen

In Bann des Zauberwalds gezogen

von Schwarzwälder Bote

Die Aktivgruppe (13 Personen) der Bösinger Feuerwehr genoss mit ihren Frauen eine Woche in ­Bayerisch Gmain im Feuerwehrerholungsheim die schöne Bergwelt des Berchtesgadener Landes.

Bösingen. Es standen jeden Tag viele Aktivitäten an. Eine kleine Wanderung am Aussichtsberg Jenner fiel mit der Eröffnung der neuen und beeindruckenden Jenner-Gondelbahn mit Bullyfahrten und Blasmusik auf der Bergstation zusammen.

In Holzhausen erlebten die Bösinger den beeindruckenden Leonhardi-Ritt, der seit mehr als 400 Jahren belegt ist.

Ein weiterer Ausflug führte in den Hangar 7 am Salzburg Airport. Er beherbergt eine Sammlung von historischen Flugzeugen der Flying Bulls sowie Formel-1-Rennwagen. Zudem bietet der Hangar 7 Raum für Kunstausstellungen und ist mit seinem Restaurant Ikarus, zwei Bars, einer Outdoor-Lounge und einem Café nicht nur ein Veranstaltungsort, sondern auch ein Treffpunkt für Kunstliebhaber und Genießer.

Schließlich ließen sich die Feuerwehrleute vom Zauberwald und Ramsau in den Bann ziehen. Die Schönheit des Zauberwalds im Bergsteigerdorf Ramsau ist durch das Landesamt für Umwelt zertifiziert: Als eines von drei Natur-Highlights im Berchtesgadener Land trägt der Zauberwald das Gütesiegel "Bayerns schönste Geotope". Auch der deutsche Alpenverein erkennt die Schönheit und Ursprünglichkeit des Zauberwalds an.

Hier finden sich viele Anforderungen an ein Bergsteigerdorf verwirklicht: Die Natur wird sich selbst überlassen, aber doch erlebbar gemacht.

Außerdem besuchte die Bösinger Gruppe die Kirche St. Sebastian in der Ramsau. Fuschl und der Wolfgangsee standen ebenfalls auf dem Programm sowie ein Badetag am Thumsee. Ein Teil der Aktivgruppe unternahm eine siebenstündige Wanderung: Predigtstuhl, Dreisselberg, Dötzkopf und Alpgarten bei Bayerisch Gmain. Das Fazit nach der Woche lautete – und wen wundert dies bei diesen Zielen und Ausflügen: "Jeder Tag war wunderschön."