Blumberg

Vier Anwärter bei Eichberggeistern

von Schwarzwälder Bote

Blumberg-Fützen (bal). Vor der Eröffnung der Jahreshauptversammlung der Eichberggeister wurden vier Anwärter in den Kreis der Narren aufgenommen, die Zunft zählt nun 21 Geister. Diesmal fand die Versammlung im Gasthof "Kranz" in Fützen statt.

Der Schmutzige bleibt als "trostlos" in Erinnerung

Der stellvertretende Vorsitzende der Zunft, Philippe Huck war erstaunt, bisher habe man stets in der Kernstadt getagt.

In Blumberg sei kein Tagungsraum zur Verfügung gestanden, so Zunftmeister Albert Vonnier. Er hielt einen Rückblick auf das Vereinsjahr. Mit den Eichberggeistern gehe es wieder aufwärts, machte er deutlich. Nur mit dem Ablauf des Schmutzigen Dunschtig sei er nicht mehr so ganz zufrieden. Es sei einfach trostlos, was im Narrendorf vor und nach der Machtübernahme ablaufe. Er wird bei einer Versammlung mit den anderen Narrenvereinen und -zünften dafür plädieren, das Narrendorf wieder am "Stachus" also am Marktplatz aufzubauen, sagte Vonnier. Er übernahm den Part der Ehrungen und freute sich darüber, dass er mit Volker Moosmann einen Aktiven auszeichnen durfte, der bereits 30 Jahre zu den Geistern gehört. Fritz Obry und Peter Bodenseh erhielten Urkunden für ihre 20-jährige Mitgliedschaft. Björn Lengsfeld ist zehn Jahre dabei und erhielt eine Ehrenurkunde.

Die Geehrten seien alle mit Leib und Seele mit den Eichberggeistern verbandelt, sagte Vonnier. Kassierer Herbert Roy Whitted konnte wieder Rücklagen bilden. Er habe seine Kasse ordentlich und übersichtlich geführt, wurde ihm von den Kassenprüfern bescheinigt. Zusammen mit seinem Stellvertreter Huck, dem Kassierer Whitted, seinem Sohn dem Schriftführer und seinen Aktiven habe er die Zunft wieder auf Spur gebracht, bekannte der Vorsitzende.