Blaulicht aus der Region Stuttgart

In zwei Tagen kracht es drei Mal

von red

Sindelfingen: Bei einem Unfall, der sich am Donnerstagmorgen auf der Autobahn 81 bei Sindelfingen (Kreis Böblingen) ereignet hat, sind rund 25.000 Euro Schaden entstanden.

Wie die Polizei mitteilt, fuhr ein 44-Jähriger kurz vor 8 Uhr mit seinem Opel auf der linken Spur in Richtung Stuttgart und musste zwischen der Anschlussstelle Sindelfingen-Ost und dem Kreuz Stuttgart wegen stockenden Verkehrs stark abbremsen. Ein nachfolgender 46-jähriger Mercedes-Fahrer erkannte die Situation vermutlich zu spät und fuhr auf den Opel auf, welcher durch den Aufprall noch nach links gegen die Leitplanke geschleudert wurde.

Beide Autos mussten abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme war der linke Fahrstreifen gesperrt, im morgendlichen Berufsverkehr kam es zu einem kilometerlangen Stau.

Sindelfingen: 41.000 Euro Schaden nach zwei Autobahn-Unfällen

Sindelfingen: Bei zwei Unfällen auf der Autobahn 81 bei Sindelfingen (Kreis Böblingen) sind am Mittwochabend zehntausende Euro Schaden entstanden. Es kam zu Staus.

Gegen 17.50 Uhr war laut Polizei eine 45-jährige Mercedes-Fahrerin zwischen den Anschlussstellen Böblingen-Ost und Sindelfingen in Fahrtrichtung Singen unterwegs und fuhr auf der linken Spur. Als sie ihren Wagen bis zum Stillstand abbremsen musste, hielt ein nachfolgender 33-jähriger VW-Fahrer ebenfalls an. Vermutlich aus Unachtsamkeit krachte eine 32 Jahre alte Audi-Fahrerin allerdings in den VW, der dadurch noch auf den stehenden Mercedes geschoben wurde. Sowohl der VW als auch der Audi wurden abgeschleppt. Es bildete sich ein kilometerlanger Stau. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 26.000 Euro.

Ein Leichtverletzter und ein Sachschaden in Höhe von etwa 15.000 Euro waren die Bilanz eines Unfalls, der sich später in der Gegenrichtung ereignete. Gegen 19 Uhr war ein 41-jähriger Sattelzugfahrer zwischen der Anschlussstelle Sindelfingen-Ost und dem Autobahnkreuz Stuttgart auf der rechten Spur in Richtung Stuttgart unterwegs, als er verkehrsbedingt abbremsen musste. Vermutlich weil er zu schnell war, reagierte ein nachfolgender 31-jähriger BMW-Fahrer zu spät und fuhr auf den Sattelzug auf. Der 31-Jährige verletzte sich leicht. Sein Wagen wurde ebenfalls abgeschleppt.

Herrenberg: Bremsenbrand an Tieflader - kilometerlanger Stau

Herrenberg: Auf der Autobahn 81 bei Herrenberg (Kreis Böblingen) ist am Donnerstag gegen 6.30 Uhr die Bremsanlage eines Tiefladers in Brand geraten. Grund war vermutlich ein technischer Defekt.

Wie die Polizei meldet, fuhr ein 23-Jähriger mit dem Sattelzug, dessen Tieflader mit einem 22 Tonnen schweren Betonteil beladen war, von Singen kommend in Richtung Stuttgart, als plötzlich aufgrund einer Hitzeentwicklung im Bereich der hinteren Achse ein Reifen platzte. Der junge Mann hielt daraufhin auf dem Standstreifen an und schaute nach dem Reifen. Währenddessen kam es zu einer starken Rauchentwicklung und kleine Flammen waren sichtbar, woraufhin der Fahrer die Feuerwehr alarmierte.

Nachdem eigene Löschversuche fehlschlugen, trennte der 23-Jährige die Zugmaschine vom Tieflader. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Herrenberg und Gülstein kamen mit vier Fahrzeugen und 18 Wehrleuten zum Brandort und hatten die Flammen gegen 7.30 Uhr gelöscht. Zur Durchführung der Löscharbeiten und zur Bergung des Tiefladers musste der rechte Fahrstreifen gesperrt werden. Für die Bergungsarbeiten musste eine Polizeistreife einen Bergekran von der Anschlussstelle Rottenburg durch den Stau an die Einsatzstelle lotsen. Für das Umladen des Betonteils auf einen zweiten Tieflader musste die Fahrbahn in Richtung Stuttgart kurzfristig komplett gesperrt werden.

Gegen 12.45 war der Tieflader abgeschleppt und auch der rechte Fahrstreifen konnte wieder frei gegeben werden. Der Verkehr staute sich zwischenzeitlich auf bis zu zwölf Kilometern. Durch den Brand entstand am Tieflader ein Sachschaden von etwa 15.000 Euro.

Weissach: Fünf Männer nach Schlägerei in Asylbewerberunterkunft in Gewahrsam genommen

Weissach: Nach einer Schlägerei in einer provisorischen Asylbewerberunterkunft in Weissach (Kreis Böblingen) sind in der Nacht zum Donnerstag fünf Männer in Gewahrsam genommen worden.

Laut Polizeibericht fühlten sich zwei Bewohner gegen 0.30 Uhr von einer lauten Unterhaltung zweier Mitbewohner gestört, es entwickelte sich ein Streit. Als der eskalierte, kam es zu einer Schlägerei, an der rund 20 Personen beteiligt waren. Neun wurden verletzt. Als der Sicherheitsdienst die Auseinandersetzung nicht unter Kontrolle bringen konnte, wurde die Polizei alarmiert.

Die Beamten rückten mit acht Streifen an, trennten die beiden Gruppen und nahmen fünf Männer über Nacht in Gewahrsam. Ein 22-Jähriger, der Kontrahenten mit einer Eisenstange geschlagen haben soll, wird sich wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten müssen.

Bereits gegen 20 Uhr waren fünf Streifen an der Flüchtlingsunterkunft im Einsatz, als die beiden Gruppen wegen lauter Musik und Alkoholkonsums in Streit geraten waren. In diesem Fall war es den Beamten aber gelungen, die Gemüter zu beruhigen.

Leonberg: Busse krachen ineinander - 21.000 Euro Schaden

Leonberg: Am Donnerstagnachmittag sind in Leonberg (Kreis Böblingen) zwei Busse ineinander gekracht.

Wie die Polizei mitteilt, ereignete sich der Unfall gegen 12.40 Uhr am Busbahnhof. Während der Bus der Linie 634 an der vordersten Haltestelle des Steigs 1 stand, um Fahrgäste ein- und aussteigen zu lassen, wollte der 55 Jahre alte Fahrer eines Busses der Linie 92 seine Fahrt fortsetzten und fuhr hierzu rechts an seinem Vordermann vorbeifahren. Vermutlich auch Unachtsamkeit übersah dies der 39-jährige Fahrer der Buslinie 634.

Er fuhr ebenfalls los und stieß mit dem zweiten Bus zusammen. Dabei gingen an beiden Bussen Scheiben zu Bruch. Der Schaden beträgt rund 21.000 Euro. Da bis zum Eintreffen der Polizei die insgesamt acht Fahrgäste bereits mit anderen Linienbussen beziehungsweise der S-Bahn weitergefahren waren, bitten die Beamten die Fahrgäste, sich unter der Telefonnummer 07152/605-0 zu melden.

Korb: Zwei Verletzte und 10.000 Euro Schaden nach Unfall

Korb: Zwei Verletzte und rund 10.000 Euro Sachschaden sind die Folgen eines Unfalls, der sich am Mittwochnachmittag bei Korb (Rems-Murr-Kreis) ereignet hat.

Wie die Polizei meldet, war eine 41-jährige VW-Fahrerin gegen 13.15 Uhr auf der Bundesstraße 14 in Richtung Winnenden unterwegs, als sie auf Höhe der Anschlussstelle Waiblingen-Nord abbremste, um einer 35-jährigen Seat-Fahrerin das Auffahren zu ermöglichen. Ein nachfolgender, 87-jähriger Ford-Fahrer erkannte die Situation zu spät. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, wich er nach rechts auf den Beschleunigungsstreifen aus, streifte dabei aber den VW und krachte in das Heck des Seat.

Der Seat wurde gegen die Leitplanken gedrückt. Sowohl der 87-Jährige als auch die 35-Jährige zogen sich leichte Verletzungen zu und wurden in ein Krankenhaus gebracht. Ihre beiden Autos mussten abgeschleppt werden.

Welzheim: Auseinandersetzung mit Messer und Steinen in Asylunterkunft

Welzheim: In einer Asylbewerberunterkunft in Welzheim (Rems-Murr-Kreis) ist es am Mittwochnachmittag zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung gekommen.

Wegen Unstimmigkeiten bei der Bargeldauszahlung geriet laut Polizei gegen 15.30 Uhr ein 34 Jahre alter Bewohner derart in Rage, dass er sich auch von anderen Mitbewohnern kaum beruhigen ließ. Letztlich kam es zu einem Gerangel und einer körperlicher Auseinandersetzung zwischen etwa zehn Bewohnern. Es wurde unter anderem mit Steinen geworfen. Zudem soll der 34-Jährige einen 37-Jährigen mit einem Messer bedroht haben.

Der 33-Jährige wurde verletzt. Um die Situation zu beruhigen, war die Polizei mit insgesamt sechs Streifenwagen angerückt.

Schorndorf: Streifunfall mit mehr als 28.000 Euro Schaden

Schorndorf: Bei einem Unfall, der sich am Mittwochnachmittag in Schorndorf (Rems-Murr-Kreis) ereignet hat, sind rund 28.000 Euro Sachschaden entstanden.

Wie die Polizei mitteilt, war ein 28-jähriger Ford-Fahrer gegen 16 Uhr auf der zweispurigen Bundesstraße 29 von Stuttgart kommend in Fahrtrichtung Aalen unterwegs und fuhr auf der rechten Spur. Kurz nach dem Sünchentunnel wechselte er auf die linke Spur und streifte dabei den Mercedes eines 66-Jährigen. 

Der Wagen des 28-Jährigen drehte sich nach links und prallte mit der rechten Fahrzeugseite gegen die Mittelleitplanke, bevor er entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen kam. Verletzt wurde niemand.

Oberstenfeld: Autos in Graben geschleudert - 40.000 Euro Schaden

Oberstenfeld: Zwei Leichtverletzte und ein Sachschaden von etwa 40.000 Euro sind die Bilanz eines Unfalls, der sich am Montagabend bei Oberstenfeld (Kreis Ludwigsburg) ereignet hat.

Wie die Polizei berichtet, war der 23-jährige Fahrer eines BMW gegen 20.15 Uhr auf der Beilsteiner Straße unterwegs und bog nach rechts auf die Landesstraße 1100 ab. Auf der Kreuzung stieß er, vermutlich aus Unachtsamkeit, mit einem gleichaltrigen VW-Fahrer zusammen, der von links aus Richtung Beilstein kam.

Durch die Wucht des Aufpralls wurden beide Wagen rechts und links in die Straßengräben geschleudert. Der 22-jährige Beifahrer im BMW und der 23-jährige VW-Fahrer erlitten leichte Verletzungen und mussten vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Die beiden Autos mussten abgeschleppt werden.

Vaihingen/Enz: Fünfjährigen angefahren und verletzt

Vaihingen an der Enz: Am Mittwochabend ist in Vaihingen an der Enz (Kreis Ludwigsburg) ein Fünfjähriger angefahren und leicht verletzt worden.

Wie die Polizei meldet, war der Junge gegen 18.20 Uhr mit seiner Mutter zu Fuß unterwegs und wollte die Stuttgarter Straße in Richtung Gutenbergstraße überqueren. Wegen parkender Fahrzeuge ließ die Mutter ihren Sohn am Fahrbahnrand warten, um zu schauen, wann sie zusammen die Straße sicher überqueren können. Aus bislang unbekannter Ursache sprang das Kind plötzlich auf die Fahrbahn und wurde vom VW einer 61-Jährigen erfasst.

Durch den Zusammenstoß stürzte der Fünfjährige auf die Fahrbahn und musste mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Am VW entstand nur geringer Sachschaden.