Bitz

Ärztliche Versorgung für Bitz ist eine Aufgabe

von Schwarzwälder Bote

Bitz. Am Rathaus Bitz sind die Kandidaten der CDU-Liste für die Wahl zum Kreistag zu ihrem Vor-Ort-Termin gestartet, bei dem sie sich mit den brennendsten Themen des Orts befassten.

Die erste Anlaufstelle war das Gebäude der ehemaligen Geschäftsstelle der Volksbank Albstadt. Die Bitzer CDU-Kreistagskandidatin Sylvia Schiefer erläuterte, dass die Stiftung "Gemeinsam in Bitz" das Bankgebäude gekauft habe und umbauen werde. Die Stiftung "Gemeinsam in Bitz", die 2016 Stiftungsgründer Martin Gaß ins Leben gerufen hat, verwirklicht ihren Stiftungszweck vor allem durch die Förderung von Maßnahmen und Einrichtungen in der Gemeinde, die Jugendlichen und älteren Menschen zugutekommen. Mit dem Kauf des Gebäudes entsteht nun eine Begegnungsstätte.

Weiteren Handlungsbedarf sieht Schiefer bei der ärztlichen Versorgung in Bitz. Die CDU-Kandidaten waren sich einig, dass, nachdem die Weichen hin zu einem Zentralklinikum im Zollernalbkreis gestellt seien, der Landkreis nun die dezentrale medizinische Versorgung in den Gemeinden und Städten in den Blick nehmen sollte. Die Unterstützung des "Medizinischen Versorgungszentrums" durch den Landkreis sei von daher richtig und ein erster Schritt; weitere Ideen gelte es in der nächsten Legislaturperiode zu entwickeln.

Weiter ging es zum früheren Kindergarten "Alte Schule", in dem künftig Räume für Vereine entstehen sollen. Der Kindergarten ist seit etwas mehr als einem Jahr ins Bildungszentrum Bitz umgezogen, das die Grundschule, den Kindergarten und die Kindertagesstätte beheimatet. Das Bildungszentrum ist ein Ort, der Alt und Jung verbindet, jeden Freitag sind Senioren eingeladen, mit den Schülern in der Schulmensa gemeinsam Mittag zu essen.

Die CDU-Kreistagskandidaten Conradi und Straubinger betonten, dass die kreiseigenen Schulen auch weiterhin einen hohen Stellenwert in der Kreispolitik hätten. So habe man zwar in den vergangenen Jahren in allen Schulen des Landkreises viel Geld investiert und mit der Fusion der bisher fünf beruflichen Schulen zu drei beruflichen Schulzentren die richtigen Weichen gestellt. Dennoch bleibe die Weiterentwicklung der Schulen eine Daueraufgabe. Auch künftig brauche man ein attraktives und leistungsfähiges berufliches Bildungsangebot für die Schüler aus dem Zollernalbkreis, aber auch als starker Partner der Wirtschaft zur Sicherung der Fachkräftenachwuchs.

Nacheinem Abstecher ins Bildungszentrum warf die Gruppe der CDU-Kreistagskandidaten auf ihrem Rundgang noch einen Blick in Richtung der Nachbargemeinde Winterlingen und dem Standort der geplanten Windräder und beendete den Vor-Ort-Termin beim Bauplatz, auf dem die Jugend- und Behindertenhilfe Mariaberg ein Wohnheim plant.