Basketball

Erster Dämpfer für Werewolves

von Schwarzwälder Bote

Relegation Landes-/Bezirksliga TSV Rottweil Werewolves – SV Holzgerlingen 63:69 (21:17, 15:16, 14:15, 13:21) (hor). Bittere Heimniederlage für die Rottweiler Werewolves im ersten Spiel gegen den Bezirksliga-Vizemeister aus dem Alb/Bodensee-Kreis – drei Viertel lang lagen die Gastgeber in Führung.

Die Ausgangslage für den Klassenerhalt ist nun ganz schwierig geworden für die Mannschaft von TSV-Spielertrainer Gero Neher. Rottweil hat es nicht mehr in der eigenen Hand. Am 12. Mai geht es zum zweiten schweren Spiel an die Donau gegen den BBU 01 Ulm III. Ulm und Holzgerlingen bestreiten dann eine Woche später das dritte und letzte Duell. Nur der Sieger spielt künftig in der Landesliga.

Drei Viertel liegen Gastgeber in Führung

Dabei schien 30 Minuten noch alles nach Plan zu laufen. Die Werewolves gingen gegen den HSV mit einem 21:17-Vorsprung ins zweite Viertel. Dort gewannen die Gäste zwar knapp mit 16:15, die Halbzeitführung von 36:33 hielt die Rottweiler gut im Spiel. Ähnlich eng lief der dritte Abschnitt.

Holzgerlingen ließ sich in der zweiten Halbzeit weiter nicht abschütteln. Statt den minimalen Vorsprung wieder auszubauen, gab der TSV die nächsten zehn Minuten mit 14:15 erneut ab und die Gäste aus dem Schönbuch kamen nun beim Stand von 50:48 wieder ein kleines Stück näher.

Im letzten Viertel kippte die Partie: Holzgerlingen gab den Ton an, machte seine Punkte, ging in Führung und hatte mit 21:13 am Ende mit 63:69 die Nase vorne. Entsprechend jubelten die Gäste nach der Schlusssirene.

(hor). Die besten Schützen beim SV Holzgerlingen waren der starke Julian Schenk mit 23 Punkten sowie Christoph Reza (16). Auf Rottweiler Seite, wo man auf dem Flügel mit 8:3 offenen Würfen dominierte, kamen vier Spieler auf einen zweistelligen Punktewert. Dies reichte allerdings nicht zum ersten Sieg und einer guten Ausgangsposition für den Auftritt in Neu-Ulm.

Bei den Fouls mit 25:16 kassierten die Neckarstädter deutlich mehr Pfiffe. Da allerdings nur jeweils ein Akteur beider Teams mit fünf Fouls frühzeitig aus dem Geschehen war schlug mehr zu Buche, dass der TSV seine erlaubten Teamfouls in den Viertel überschritt, gleich sechs weiterer Spieler kamen am Ende auf je drei Fouls. Holzgerlingen kam so zu 22 Freiwürfen (16 Treffer), Rottweil dagegen nur auf 9 (5).

Bei den Zweiern unter dem Korb und in der Zone hielt es sich mit 17:22-Treffern für den TSV noch einigermaßen die Waage. War allerdings sicherlich ein Knackpunkt mit zu hoher Eigenfehlerquote im Abschluss, wenn man von den 63 Punkten alleine 29 durch Dreier und Freiwürfe abzieht.

TSV Rottweil: Tobias Lux (17/3 Dreier), Niko Rapljenovic (14/2), Kire Georgievski (12), Moritz Leichtle (11/3), Kharim El Wehiby (5), Gero Neher (2), Luca Rauschenberger (2), Maximilian Fuchs.