Balingen

Traitor: Aufregung vor Auftritt beim Wacken

von Wolf-Ul­rich Schnurr

Balingen - Wohl für jede Band aus dem Metal-Genre ist es ein Traum, einmal auf dem größten Metal-Open-Air im schleswig-holsteinischen Wacken zu spielen. Für die Balinger Gruppe "Traitor" wird dieser Traum im August Realität. Im Vorfeld des Wacken Open Airs (WOA) wollte der Schwarzwälder Bote von Andreas Mozer, Sänger und Schlagzeuger von Traitor, unter anderem wissen, was dieser Gig für ihn und seine Mitstreiter Gerd Hery, Lorenz Kandolf und Matthias Koch bedeutet.

Wieviele Live-Auftritte habt ihr in den vergangenen neun Jahren gespielt?

Die letzten neun Jahre bin ich mir nicht sicher. Aber unser Auftritt am 31. Mai in Tübingen war unser 105.

Ist Wacken trotzdem was Besonderes?

Klar ist das was Besonderes. Schließlich ist es das bekannteste Metal-Festival der Welt.

Wie bereitet ihr euch darauf vor?

Nicht anders als sonst auch. Wir werden vermutlich etwas aufgeregter sein, aber wir haben unser Programm jetzt schon sehr lange vorbereitet und sind auch schon ein paar Mal damit aufgetreten.

Wie oft probt ihr vor dem WOA?

Wir proben ein Mal pro Woche. Da ändert sich aufgrund des Wacken-Auftritts nichts.

Wann genau tretet ihr auf und wie lange werdet ihr spielen?

Wir spielen am Mittwoch, 1. August, von 14.45 bis 15.30 Uhr.

Wie seid ihr überhaupt zu diesem Auftritt gekommen?

Das hat der Boss unseres Labels "Violent Creek Records", Burkhard Schmitt, eingefädelt. Er spielt mit seiner Band "Hate­squad" auch auf dem diesjährigen Wacken.

Was erhofft ihr euch von dem Auftritt?

Viele Zuschauer und eine unvergessliche Erfahrung. Wobei die Erfahrung, die wir auf dem RockHard-Festival machen durften, extrem schwer zu toppen sein wird.

Wer begleitet euch aus eurer Heimatregion?

Da es unter der Woche ist, werden wir nicht groß wen mitnehmen können. Vielleicht ergibt sich noch was, aber geplant ist nichts.

Wen wollt ihr dort unbedingt treffen?

Für mich würde ein Traum wahr werden, wenn ich Rolf Kasparek von "Running Wild" treffen könnte. Otto würde mich auch sehr freuen (Waalkes, Anm. d. Red.).

Welches Festival wo ist danach euer nächstgrößeres Ziel?

Da schwebt uns jetzt nichts Besonderes vor, aber ein Trip nach Japan oder mal auf einem Kreuzfahrtschiff wäre schon verdammt super.