Bad Rippoldsau-Schapbach

Kirchenchor sieht sich auf gutem Weg

von Wilfried Weis

Im Mittelpunkt der Versammlung des katholischen Kirchenchors St. Cyriak standen Berichte.

Bad Rippoldsau-Schapbach. Man sei stets bemüht,mit dem Bad Rippoldsauer Kirchenchor eine leistungsfähige Chorgemeinschaft aufrecht zu erhalten, sagte Vorsitzende Manuela Mayer. Ziel sei es, bei Hochfesten und anderen Anlässen aufzutreten. Sie erinnerte auch an die Reformabsichten "Pastoral 2030". Erzbischof Stephan Burger werde in den nächsten Jahren versuchen, die Kirche vor Ort massiv zu ändern. Jedenfalls, so ihr Fazit, funktioniere es noch ganz gut in der Seelsorgeeinheit Oberes Wolftal.

Der Schapbacher Kirchenchor traf sich 2018 zu 41 Proben, davon 15-mal in Bad Rippoldsau. 13-mal hat der Chor Gottesdienste musikalisch mitgestaltet. Der Chor zählt derzeit zehn Männer und 20 Frauen. 79 Fördermitglieder unterstützen den Chor. Mit Martin Heizmann kam im Dezember ein neuer Sänger im Bass dazu. Der Probenbesuch lag bei 80 Prozent. Das Durchschnittsalter des Schapbacher Chors stieg auf 64 Jahre. Die Vorsitzende dankte besonders Erich Bächle für seine jahrzehntelange hervorragende Pressearbeit. Krankheitsbedingt kann er diese Tätigkeit nun nicht mehr ausüben.

In ihrem Ausblick erwähnte Manuela Mayer die Fahrt an Pfingsten zum Partnerschaftstreffen nach La Tranche-sur-Mer sowie an einige Ständchen zu Geburtstagen.

Ein Höhepunkt sei der viertägige Ausflug nach Mieming in Tirol gewesen, das Gartenfest im Bonifazhof und die Cäcilienfeier, die erstmals mit dem Bad Rippoldsauer Kirchenchor in Schapbach gefeiert wurde, sagte Schriftführerin Karin Armbruster in ihrem Jahresbericht.

Das Zusammenwachsen beider Chöre habe sich bewährt. Der nächste größere Auftritt sei der Dekanats­chortag am 14. Juli in Haus­ach, sagte Chorleiter Martin Schoch. Kassiererin Margret Herrmann berichtete von einem noch guten Kassenstand trotz hoher Ausgaben. Die beiden Kassenprüfer Elisabeth Neef und Werner Jehle bescheinigten eine tadellos geführte Kasse. Pfarrer Frank Maier ermunterte die Sänger, nach vorne zu schauen, denn beide Chöre in der Seelsorgeinheit befänden sich auf einem guten Weg.