Bad Herrenalb/Dobel

Leichen-Fund: Soko-Team wird aufgestockt

von (sb)

Bad Herrenalb/Dobel - Rund eine Woche nach dem Fund eines Toten an einer Landstraße zwischen Bad Herrenalb und Dobel hat die Polizei die Sonderkommission "Tanne" um vier Ermittler auf 38 verstärkt. "Die Mitglieder der Sonderkommission haben über das ganze Wochenende durchgearbeitet, damit die Ermittlungen vorangehen", war von Polizeisprecher Dieter Werner auf Nachfrage von schwarzwaelder-bote.de zu erfahren. "Zur Aufklärung des Falles werden alle Hebel in Bewegung gesetzt, um mit Hochdruck und viel Manpower an den Ermittlungen zu arbeiten."

Die kriminaltechnischen Arbeiten am Tatort seien abgeschlossen, alle Spuren gesichert und zu weiteren Untersuchungen bereits im Labor, so Werner weiter. Doch bis wann Ergebnisse vorliegen, kann auch der Polizeisprecher nicht beantworten. "Das hängt ganz davon ab, wie viele Spuren vor Ort gesichert wurden."

Der Fokus der Beamten liegt nun auf den Ermittlungen im sozialen Umfeld des Opfers. Sprich es werden Freunde, Familie und Bekannte befragt. Dabei gehe es in erster Linie das Umfeld des Getöteten aufzuhellen, so Werner. Und auch hier mahnt der Pressesprecher um Geduld: "Je nach Größe des sozialen Umfeldes können die Vernehmungen dementsprechende auch andauern."

Im Zusammenhang mit den wahrgenommen Schüssen im Bereich der Landesstraße 340 und dem grauen Audi A 6 des Getöteten sind bei der Sonderkommission bislang 25 Hinweise eingegangen, eine heiße Spur ist jedoch nicht dabei.

Das Fahrzeug des Opfers war in Maximiliansau (Rheinland-Pfalz) sichergestellt worden. Der rechtsgelenkte Audi wird kriminaltechnisch untersucht. Warum das Opfer einen rechtsgelenkten Wagen fuhr, ist der Polizei noch nicht bekannt.

Für die Polizei ist es nicht nur von großem Interesse, ob Zeugen den Audi A 6 auf der Strecke zwischen Bad Herrenalb und dem Abstellort gesehen haben, sondern auch ob Zeugen den auffälligen Audi auch in oder in der Umgebung von Maximiliansau fahrend gesehen haben.

Zeugen, die Hinweise zu dem Verbrechen geben können, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst in Karlsruhe, Telefon 0721/666-5555, in Verbindung zu setzen.

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