Bad-Dürrheim

Jugendliche mehr in Gottesdienste einbeziehen

von Schwarzwälder Bote

Bad Dürrheim/Oberbaldingen/Öfingen (jdk). Eindrucksvoll startete die Visitation der drei evangelischen Kirchengemeinden in Bad Dürrheim, welche die Kernstadt und die Teilorte Biesingen, Öfingen, Unterbaldingen, Oberbaldingen und Sunthausen betreuen.

Alle sieben Jahre sieht die Grundordnung der evangelischen Landeskirche Baden eine Visitation durch den Dekan des Kirchenbezirks sowie einer Visitationskommission des Bezirkskirchenrates vor. Schuldekan Jens-Uwe Zirbel konnte in dem fast voll besetzten Oberbaldinger Gemeindesaal die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter der drei Kirchengemeinden mit einem geistlichen Wort begrüßen.

Die aus Theologen und Nichttheologen bestehende Kommission konnte sich an diesem Abend ein umfassendes Bild von den Aktivitäten in den drei Gemeinden machen. Dekan Wolfgang Rüter-Ebel rief zunächst die Anwesenden nach ihrer Gruppen- und Aufgabenzugehörigkeit innerhalb ihrer Gemeinden auf. Eindrucksvoll die zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeiter, Die zum Teil seit vielen Jahren ihren Dienst erledigen. Erfreulich die erkleckliche Zahl von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die sich für den christlichen Glauben engagieren.

Insgesamt zehn Aufgabenfelder wurden bei diesem Mitarbeitertreffen in Kleingruppen bearbeitet. Ob es sich um die Gebäude, Kommunikation nach innen und außen, Internetauftritt, Kindergottesdienstarbeit, Ökumene, Erwachsenen- und Seniorenarbeit, Musik, Familie und Kinder, Kindergottesdienstarbeit oder neue Gottesdienstformen handelte, alle Berichte werden von der Visitationskommission in den abschließenden Bericht eingearbeitet. Hervorgehoben wurden dabei das sehr gute ökumenische Miteinander mit der katholischen Seelsorgeeinheit sowie das vielfältige Angebot von Gottesdiensten. Bemerkenswert auch das breite musikalische Spektrum welches in den Gottesdiensten der Ostbaar und der Stunde der Kirchenmusik erklingt.

Ein künftiger Schwerpunkt soll die Einbindung von Jugendlichen in die Gottesdienstgestaltung sein. Wichtig war zahlreichen Beteiligten, dass der Blick über den Tellerrand der eigenen Gemeinde großartige Synergieeffekte haben kann.

Zu einer Visitation einer Kirchengemeinde gehören folgende Punkte: Mitarbeitertreffen, Empfang mit Vertretern der politischen Gemeinde, Besuch des Religionsunterrichtes, Begehung der Liegenschaften, Gespräch mit dem Ältestenkreis und Erarbeiten von Zielvereinbarungen, in jeder Gemeinde eine Gemeindeversammlung sowie die Erstellung eines Abschlussberichtes.