Bad-Dürrheim

Für Essen gibt es Einweggeschirr

von Georg Kaletta

Bad Dürrheim-Ober-/Unterbaldingen. Noch vieles abzuklären gibt es im Hinblick auf die vom 5. bis 7. Juli durchzuführende gemeinsame 1250-Jahr-Feier von Ober- und Unterbaldingen. Deutlich wurde dies bei einer weiteren Zusammenkunft der schon im Vorjahr für die Feierlichkeiten gebildeten Arbeitsgruppen und Vertretern der Vereine.

Dabei ging es auch darum, den veranschlagten Kostenrahmen einzuhalten. Welcher Betrag letztendlich an die Gema zu überweisen sein wird, müsse laut dem Unterbaldinger Ortsvorsteher Jürgen Schwarz noch ermittelt werden, da mehrere Tarife in Anspruch genommen werden. Gegliedert seien diese in Livemusik mit und ohne Eintritt sowie Unterhaltung über Tonträger mit Eintritt. Auch die Anzahl der Veranstaltungsbesucher, sowie die Größe vom Festplatz spielen dabei eine Rolle.

Welche Ausmaße das Festgelände in etwa haben wird, wurde am von Hans Lohrer erstellten Lageplan ersichtlich, wo das Festzelt, die Stände der Vereine und Handwerker, Standorte der Versorgungseinrichtungen sowie Plätze für Biertischgarnituren aufgeführt sind. Inklusive der Sitzgelegenheiten im Festzelt werden bis zu 1800 Gäste auf dem Festgelände Platz finden. Lohrer hielt für sinnvoll, einen zentralen Standort für das Gläserspülen mit Spülmaschinen einzurichten, damit man sich die aufwendige Verlegung von Warmwasseranschlüssen für jede einzelne der zehn Vereinshütten ersparen kann.

In wie weit sein Gedankengang umsetzbar sein wird, blieb offen, da einige Vereinsvertreter wissen ließen, dass sie Bier- und Weinwägen mit Spüleinrichtungen bestellt haben. Für die Ausgabe von Speisen wird von allen Anbietern Einweggeschirr verwendet.

Höchstwahrscheinlich möchte man den in einer vorher gegangenen Sitzung gemachten Vorschlag zum Bedrucken von Gläsern mit dem Festlogo nicht weiterverfolgen, da die Vereine auf ein Gläserpfand verzichten wollen und jeder seine eigenen Gläser verwenden möchte. Gut vorangeschritten sind laut Hannah Schwörer die Arbeiten zur Erstellung der Festschrift. Deren Inhalt wird einen geschichtlichen Rückblick, die Infrastruktur, das Dorfleben, Kultur, Natur sowie Persönlichkeiten der beiden Ortsteile umfassen.

Zu klären wird noch sein, ob die Vereine für ihre am Fest tätigen Mitglieder T-Shirts mit dem Festlogo erwerben wollen. Oberbaldingens Ortsvorsteher Karlheinz Ullrich verwies darauf, dass die Beschaffungskosten für dieses Fest-Outfit nicht aus dem Budget für die Jubiläumsveranstaltung bezahlt werden, sondern von den Vereinen selbst zu tragen sind. Bis zur nächsten Sitzung des Veranstaltungskomitee am 23. Januar im Bürgersaal im Rathaus Unterbaldingen sollten die Vereine eine Entscheidung getroffen haben.