Ausbildung

Soziale Berufe haben Zukunft

von Jobbote

Acht Ausbildungsgänge: Die Paritätischen Schulen für soziale Berufe halten für jeden die passende Laufbahn in einem sozialen Beruf bereit.

Durch den demografischen Wandel werden nicht nur viel mehr Menschen in der Pflege und Betreuung benötigt, wie Heilerziehungspfleger, -assistenten, Pflegefachkräfte oder Ergotherapeuten. Zunehmend wichtig wird, möglichst allen Menschen eine Arbeit zu ermöglichen – auch Menschen, die ein Handicap mitbringen. Hier sind beispielsweise unsere Arbeitserzieher gefragt. Durch die zunehmende Berufstätigkeit werden Unterstützungssysteme für Familien benötigt, die Kinder, Jugendliche und Menschen in schwierigen Lebenslagen begleiten, betreuen, fördern aber auch fordern. Jugend- und Heimerzieher können hier helfen. An den Paritätischen Schulen – derzeit vertreten in Hausach und Offenburg – können Schulabgänger sowohl mit, als auch ohne Schulabschluss eine Ausbildung beginnen.

Berufsbilder für die Behindertenhilfe: Der Erwerb des Hauptschulabschlusses mit der Ausbildung in der Alltagsbetreuung kann der erste Schritt sein. Mit dem Hauptschulabschluss kann an den Paritätischen Schulen in einer zweijährigen Ausbildung der Beruf des Heilerziehungspflegeassistenten erlernt werden. Dieser kann bei fehlendem mittlerem Bildungsabschluss als Grundlage dienen, um anschließend in einer dreijährigen Ausbildung Heilerziehungspfleger zu werden. Die Tätigkeit beinhaltet die Begleitung, Pflege, Erziehung, Bildung und Förderung von geistig, körperlich und seelisch behinderten Menschen. Ein Heilerziehungspfleger kann in einem Jahr auch den Abschluss zur Fachkraft in der Altenpflege machen. Für eine einjährige Ausbildung in der Altenpflegehilfe wird ein Hauptschulabschluss benötigt. In der zweijährigen Teilzeitform erhalten Migranten zudem eine zusätzliche Sprachförderung und Deutsche eine sozialpädagogische Begleitung, die den Einstieg oder Wiedereinstieg ins Berufsleben erleichtert. Der Beruf des Altenpflegers kann anschließend angestrebt werden oder mit Realschulabschluss direkt in einer dreijährigen Ausbildung begonnen werden. Hier erlernt man, was für die richtige Pflege und optimale Betreuung von pflegebedürftigen Personen wichtig ist.

Der Beruf des Arbeitserziehers kann mit dem Realschulabschluss und einer zweijährigen Ausbildung angestrebt werden. In drei Jahren wird erlernt, wie man Menschen dabei unterstützt individuelle Hindernisse zu überwinden, um eine Arbeit aufzunehmen oder die Tätigkeit zufriedenstellend auszuüben.

Desweiteren kann die Ausbildung zum Ergotherapeuten mit dem Realschulabschluss angestrebt werden. Wie beim Arbeitserzieher gibt es die zweiund die dreijährige Ausbildung. Der Beruf des Jugend- und Heimerziehers kann in einer dreijährigen Ausbildung erlernt werden. Das Besondere: An den Paritätischen Schulen werden zum Basiswissen als Schwerpunkte Gesprächsführung, Anti-Gewalt-Training und Medienpädagogik unterrichtet. Interessierte können sich auf den Berufsmessen der Region über die vielen Ausbildungsmöglichkeiten informieren. Mehr Infos gibt es im Internet unter http://www.pari-schulen.de.