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Nun mehr als 150 Sitzplätze im Innenbereich

von Schwarzwälder-Bote

(st). Die Aussegnungshalle in Pfalzgrafenweiler erstrahlt nach der Sanierung in neuem Glanz. Nach rund einem halben Jahr Bauzeit wird sie nun am Samstag, 14. Oktober, ab 17 Uhr eingeweiht.

D ie Aussegnungshalle in Pfalzgrafenweiler wurde in den vergangenen sechs Monaten renoviert und erweitert. Sie bietet nach der Sanierung im Innenbereich 151 Sitzplätze. Zusätzlich wurde eine Fußbodenheizung eingebaut. Das Platzangebot in der Aussegnungshalle reichte nicht mehr aus, daher hatte der Gemeinderat zusätzlich zur Sanierung des Gebäudes eine Ausweitung der Räumlichkeiten beschlossen. Die Baurechtsbehörde genehmigte im September vergangenen Jahres den Bauantrag. Im Frühjahr starteten dann die Demontage- und Abbrucharbeiten, ebenso wie die Entwässerungs-, Beton- und Maurerarbeiten. Planung und Federführung bei dem Projekt lagen in den Händen des Architekturbüros Theurer & Mäder. Insgesamt waren nahezu 20 Firmen an der Umgestaltung der Leichenhalle beteiligt.

Für einen ehrenamtlichen Wochenendeinsatz, an dem sich Bürger aus Pfalzgrafenweiler beteiligten, stellten zwei Firmen Arbeitsgeräte und Maschinen zur Verfügung. Das Projekt hat nach der Berechnung des Architekturbüros Theurer & Mäder rund 425 000 Euro gekostet. Zunächst war aus Kostengründen nicht geplant, eine Heizung in die Aussegnungshalle einzubauen. Nachdem der Aufsichtsrat der Weiler Wärme beschlossen hatte, die Wärme für das Gebäude zehn Jahre lang kostenfrei zur Verfügung zu stellen, wurde eine Fußbodenheizung eingebaut. In der Aussegnungshalle finden nunmehr in einem zeitgemäßen Rahmen bei Beerdigungen mehr als 150 Personen Platz. Im Bedarfsfall lässt sich durch Schiebelemente aus Glas, die geöffnet werden können, zusätzlicher Raum im Freien schaffen. Die Bauarbeiten verliefen reibungslos. Bis kurz vor der Einweihung wurde noch an der Aussegnungshalle gearbeitet und die Außenanlage gestaltet.

Die Einweihungsfeier beginnt am Samstag, 14. Oktober, um 17 Uhr. Bürgermeister Dieter Bischoff spricht ein Grußwort, und auch kirchliche Beiträge mit Gebet und Segnung sind vorgesehen. Zu der Feier sind die Bürger der Gemeinde, besonders aber auch die ehrenamtlichen Helfer, eingeladen.