Albstadt

Tourismus ja – aber bitte sanft!

von Schwarzwälder Bote

Albstadt-Pfeffingen. Im Rahmen ihrer Wahlkampfreise durch Albstadts Stadtteile haben die Kandidaten der Albstädter CDU Station in Pfeffingen gemacht. Ihr vorrangiges Interesse galt dort den Baufortschritten, welche die Sanierung der Turn- und Festhalle macht.

Der anschließende "Bürgerdialog", den der stellvertretende Vorsitzende der Stadtratsfraktion, Matthias Strähler, und Marianne Dirié moderierten, drehte sich vor allem um das Thema Tourismus. Die Christdemokraten konstatierten, dass die Strategie, den Fremdenverkehr als zweites ökonomisches Standbein neben der industriellen Produktion zu etablieren, richtig gewesen sei; dies belege nicht zuletzt der Erfolg der Premium-Wanderwege.

Jetzt gelte es, einen "sanften Tourismus" zu fördern: Einerseits müssten Albstadts Vorzüge im Hinblick auf Landschaft und Natur ins rechte Licht gerückt werden – deswegen sei auch der Einstieg in ein von der CDU angeregtes professionelles Stadtmarketing richtig gewesen –, andererseits dürfe eine Verstärkung der Anstrengungen in Sachen Tourismus nicht dazu führen, dass die Lebensqualität der Einheimischen darunter leide. Hier müsse der Mittelweg eingeschlagen werden. Die Christdemokraten begrüßten in diesem Zusammenhang, dass nach langer Wartezeit endlich das Zielabweichungsverfahren für die Traufgängehüttenkonzeption angelaufen sei – hier dürfe es keine weiteren Verzögerungen mehr geben, wenn weitere Gastronomie in Albstadt Fuß fassen soll.

Dieses Anliegen decke sich mit den Zielvorgaben der unter großer Bürgerbeteiligung beschlossenen "Albstadt Konzeption 2030", die eine hinlängliche Gastronomieversorgung ausdrücklich als Ziel künftiger Stadtentwicklung nenne.