Albstadt

Spuren des Absturzes

von Schwarzwälder-Bote

Albstadt-Ebingen. Trotz unsicherer Wetterlage hat eine unerschrockene Gruppe von Mitgliedern des Schwäbischen Albvereins Ebingen – samt Nachwuch – die "Loisen" der Alten Steige nach Frohnstetten vom Laub des vergangenen Herbstes gesäubert. Diese Spuren waren für die Benutzung des Weges mit Pferdefuhrwerken in den Fels gehauen worden und gehören zu den vielen Kleindenkmalen, die an längst vergangene Zeiten erinnern. Der Übername der Steige – Siebenkreuzlesweg – stammt von der mündlich überlieferten Begebenheit, dass dort eine Kutsche samt siebenköpfiger Familie des Nachts abgestürzt sein soll – an einem Felsen sind deshalb sieben Kreuze eingehauen. An Helfern hätte sich der Ehrenvorsitzende und längjährige Organisator dieser Aktion, Karl-Heinz Döbereiner, freilich mehr gewünscht. Die Helfer, die da waren, gingen jedoch mit vollem Einsatz ans Werk, auch um sich das von Revierförster Lögler – er half selbst kräftig mit – und der Stadt Albstadt gespendete Vesper zum Schluss schmecken zu lassen. Geplant wurde die Aktion von Hedwig Baur, die auch für die Verpflegung sorgte.