Aichhalden

Fanfarenzug feiert mit Sternmarsch

von Christoph Ziechaus

Mit einem Sternmarsch durch Aichhalden zur Festplatzanlage haben Fanfarenzüge das Jubiläum der Gastgeber eröffnet. 50 Jahren Fanfarenzug Aichhalden feierten die Bläser mit Auftritten von neun befreundeten Fanfarenzügen auf der Bühne in der Festplatzanlage.

Aichhalden. Zur Eröffnung machten die Gastgeber schönen Krach – eben "Beautiful Noise" und spielten einen Tango. Mit ihren Freunden aus Gammertingen gingen sie mit "Winnetou" auf "Safari".

Insgesamt 200 Musiker von Fanfarenzügen aus Aach, Einhart, Emmendingen, Iffezheim, Meßkirch, Möhringen, Weisenbach und Wutöschingen stellten sich außerdem vor.

1969 war der Fanfarenzug von 15 Musikern als Untergruppe der Narrenzunft Aichhalden gegründet worden. Von den Gründungsmitgliedern konnte Vorsitzende Jasmin Depfenhart mit ihrer Stellvertreterin Tanja Moosmann Rosemarie Scheuble, Karl-Heinz Moosmann und Paul Brunnenberg ehren. Berthold Schneider, Präsident der europäischen Narrenvereinigung, überreiche als Geschenk die Noten für drei Märsche.

Bürgermeister Michael Lehrer sah die Truppe als "eingeschworenen Haufen, der sich der Fanfarenmusik widmet". Damals sei das der einzige Fanfarenzug in der weiteren Umgebung gewesen.

Historische Landsknechtuniform wird auch mal gegen römische Tunika getauscht

Zu den Höhen und Tiefen der Vereinsgeschichte zähle auch eine Phase weniger Spieler vor etwa zehn Jahren; aber schon kurz darauf habe man einen Neustart gewagt und könne heute mit 18 Musikern und einem Fahnenträger bei Festen auftreten. So werde regelmäßig die historische Landsknechtuniform gegen die römische Tunika getauscht und mit Fanfarenklängen die Eröffnung des Dorffests in Rötenberg angekündigt.

Auch er überbrachte im Namen der Gemeinde ein Geschenk für gesellige Stunden. Die hatten die Fanfarenzüge schon bei ihrem Auftritt in der Festplatzanlage.

Weitere Informationen: www.fanfarenzugaichhalden.de